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Brust

Die Brustchirurgie, und hierbei die Brustvergrößerung ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in der ästhetischen plastischen Chirurgie.

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Gynäkomastie-OP („Brustverkleinerung beim Mann“)

Die trotz Diät und körperlichem Training sich entwickelnde vergrößerte männlichen Brust kann zu vielerlei Einschränkungen im Alltag und im Selbtwertgefühl führen. Je nach Ausprägung des vergrößerten männlichen Brust stehen verschiedene Operationstechniken von Liposuktion (‚Fettabsaugung‘) bis hin zu komplexen Brustverkleinerungen wie bei der weiblichen Brust zur Auswahl.

Bei der vergrößerten, in Einzelfällen sogar weiblich erscheinenden Brust des Mannes kann es verschiedene Ursachen geben, die im Vorfeld abgeklärt werden müssen. Hierzu gehört der hormonelle Status, der gestört und so für die weibliche Ausbildung der männlichen Brust verantwortlich sein kann. Zudem ist eine Ultraschall-Untersuchung erforderlich, um nachzuweisen, dass es sich tatsächlich um eine Vergrößerung des Brustdrüsenkörpers handelt. Wenn dem so ist, besteht die Möglichkeit, einen Kostenübernahmeantrag an die Krankenkasse zu stellen. Ein solcher Antrag sollte gemeinsam erstellt werden, um die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse zu erhöhen.

Je nach Ausprägung des Befundes und somit der Größe der männlichen Brust stehen unterschiedliche Operationstechniken zur Verfügung. Bei nur geringgradiger Brustvergrößerung ohne Hautüberschuss ist eine sorgfältig durchgeführte Fettabsaugung (Liposuktion) die Therapie der Wahl. Bei deutlich vergrößertem Drüsenkörper ist die fast vollständige Entfernung des Drüsenkörpers über einen nahezu unsichtbaren Hautschnitt im Bereich des Überganges der Brustwarze zur normalen Haut möglich. Sollte zusätzlich ein Hautüberschuss bestehen und die männliche Brust leicht herabhängen, dann sind straffende Reduktionstechniken ähnlich wie bei der weiblichen Brustreduktion erforderlich. In diesem Fall ist mit einer Narbenbildung zu rechnen. Um die richtige Strategie und somit Operationstechnik für ihren individuellen Fall herauszufinden ist eine genaue Untersuchung erforderlich und wie oben bereits erwähnt, eine vorherige hormonelle Abklärung und Ultraschall-Untersuchung dringend zu empfehlen.

Was ist nach einer Gynäkomastie-OP zu beachten?

Die Nachbehandlung einer Gynäkomastie-OP ist von der erforderlichen OP-Technik abhängig. In jedem Fall ist das Tragen von Kompressionsbekleidung (‚Bolero‘) für den Zeitraum von 6 Wochen zu empfehlen. Sport und das Heben schwererer Gegenstände kann mit steigender Belastung bei reiner Fettabsaugung (‚Liposuktion‘) nach 2 Wochen, bei allen anderen OP-Techniken nach 4 Wochen begonnen werden. Das Schlafen auf dem Bauch sollte für den Zeitraum von mindestens 2 Wochen vermieden werden. Die Narben sind je nach notwendiger Operationstechnik sichtbar, das Nahtmaterial kann bei Liposuktion nach 7 Tagen, bei allen anderen Techniken nach 14 Tagen entfernt werden.

Kurzinfo Gynäkomastie-OP

OP-Dauer: 1-3 Stunden (abhängig von der OP-Technik und dem Umfang)
Narkoseart: Vollnarkose (bei Liposuktion ggf auch nur Sedierung)
ambulant möglich: ja
Narbenbildung: abhängig von der OP-Technik
Hämatome: gering
Nachbehandlung: Kompressionsbekleidung (Bolero) für 6 Wochen, Fadenzug nach 14 Tagen, ggf Silikonpflaster
Sport möglich: abhängig von der OP-Technik frühestens nach 2 Wochen
Kosten: ab 2.900 Euro

Für die Vereinbarung eines ausführlichen Beratung und um mehr über die Möglichkeiten der ästhetischen Gesichtschirurgie zu erfahren kontaktieren Sie mich HIER oder rufen Sie an unter (030) 80494343.