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Glossar

Hier finden Sie einige der komplizierten medizinischen Fachbegriffe praktisch erklärt.

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A

  • Abdominoplastik (‘Bauchdeckenstraffung’)

    Eine Abdominoplastik erfolgt zur Straffung der Bauchwand nach starkem Gewichtsverlust oder bei einer leicht hängenden Bauchhaut bei zu elastischer Haut wie beispielsweise nach Schwangerschaften. Hierbei gibt es je nach Umfang individuell unterschiedliche Operationstechniken. (siehe auch Fleur-de-lil)
  • Ablation

    Ablation ist die Entfernung von Gewebe, beispielsweise einer Hautveränderung, die mittels Laser entfernt wird, oder auch die Entfernung einer weiblichen Brust bei Brustkrebs (Mamma-Ablatio).
  • Aesthetische Chirurgie

    Die Ästhetische Chirurgie ist ein Fachbereich der Plastischen Chirurgie, bei dem die Verbesserung der körperlichen Erscheinung eines Menschen das operative Ziel ist. Hierbei können störende Stukturen oder altersbedingte Veränderungen korrigiert werden.
  • Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

    Bei größeren Eingriffen kann eine Allgemeinanästhesie erforderlich sein, sodass keine Schmerzen oder Beschwerden unter dem Einfluss der Narkose wahrgenommen warden können. Das Narkosemittel kann durch Inhalation oder intravenös verabreicht werden. In vielen Fällen ist jedoch auch eine lokale oder regionale Betäubung ausreichend.
  • Anästhesie

    „Zustand der Empfindungslosigkeit“. Die Anästhesie ist eine medizinische Behandlung, um wahrgenommen Schmerzen generell (‘Vollnarkose’) oder teilweise (‘lokale Betäubung’) auszuschalten.
  • Antibiotikum

    Ein Medikament, das wirksam gegen Bakterien ist. Es kann prophylaktisch (vorbeugend) oder als Therapie bei einer Wundinfektion eingesetzt werden. Hierbei ist auf allergische Reaktionen auf Antibiotika zu achten.
  • Areola

    Areola bezeichnet den Brustwarzenvorhof. Dieser wird häufig im Rahmen von Brustoperationen verkleinert oder es werden Asymmetrien angeglichen. Hierbei wird die Größe der dunklen pigmentierten Haut um die Brustwarze reduziert.
  • Armlifting (Oberarmstraffung)

    Siehe auch Oberarmstraffung.
  • Augmentation

    Augmentation bedeutet wörtlich Vergrößerung. In der Ästhetik wird der Begriff entsprechend bei Vergrößerung der weiblichen Brust (‚Mamma-Augmentation‘), Vergrößerung des Gesäß (‚Gesäß-Augmentation‘) oder auch bei Vergrößerung der Lippen verwendet (‚Lippen-Augmentation‘ mit Hyaluronsäure).
  • Axillär

    Dieser Begriff beschreibt die Achselregion. Diese kann aus verschiedenen Gründen operativ angegangen werden: bei vermehrtem Schwitzen (‚Hyperhidrose‘), im Rahmen der Oberarmstraffung als Erweiterung oder auch als Zugangsweg für eine Mamma-Augmentation mittels Implantaten.

B

  • Bauchnabelplastik

    Die Bauchnabelplastik ist ein chirurgisches Verfahren zur Verjüngung, Umgestaltung oder Rekonstruktion des Bauchnabels, was in den meisten Fällen im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung zur Anwendung kommt.
  • Bauchstraffung, Bauchdeckenstraffung

    Siehe auch Abdominoplastik.
  • Blepharoplastik

    Blepharoplastik oder Lidstraffung ist eine Operation am Augenlid, die in der Regel der Neugestaltung der Augenlider dient und als Oberlidplastik oder Unterlidplastik durchgeführt werden kann.
  • Botox

    Botox ist der Markenname des Unternehmens Allergan für den Wirkstoff Botulinum Toxin Typ A und ist zugelassen für den Einsatz von ausgewählten neurologischen Erkrankungen und schwerem Achselschweiß (‚Hyperhidrose‘). Die ästhetisch eingesetzten Botulinum-Toxin-Produkte (z.B. Vistabel, Azzalure, Bocouture etc.) sind für bestimmte ästhetische Indikationen wie beispielsweise der Zornesfalte zugelassen. Für andere Behandlungsregionen eignet sich der Wirkstoff auch, ist dann aber ein sogenannter ‚off-label-use‘.
  • Brauenlifting

    Ein chirurgisches Verfahren, um die Position der Augenbrauen zu korrigieren. Ein Brauenlifting kann direkt im Bereich der Augenbraue oder auch ‚versteckt‘ im Bereich des Haaransatzes im Rahmen eines Stirnliftes durchgeführt werden.
  • Brustimplantat

    Verwendet werden Brustimplantate zur Brustvergrößerung (‚Mamma-Augmentation‘) oder zur Brustrekonstruktion (‚Mamma-Rekonstruktion‘) nach Brustkrebs. Die Implantathülle besteht aus Silikon und/oder Polyurethan, befüllt sind die Implantate im Europa nahezu ausschließlich mit medizinischen Silikongel.
  • Bruststraffung

    Die Bruststraffung (oder auch ‚Mastopexie‘) ist ein operatives Verfahren, um die Brust wieder in die gewünschte Form zu bringen, wenn sie nach einer Schwangerschaft, nach Gewichtsverlust, alters- oder anlagebedingt herabhängt (‚Ptosis mammae‘). Hierbei kann es zum Erlangen der bestmöglichen Form notwendig sein, die Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung (mittels Brustimplantate) zu kombinieren.
  • Brustverkleinerung

    Operation an der Brust um die Größe zu reduzieren und wieder die richtige Form zu bringen. Hierbei gibt es zahlreiche Operationstechniken, die je nach Ausmaß des Befundes zur Anwendung kommen.

C

  • Cellulite

    Eine Hauterkrankung, die zu einer Dellen- oder Wellenbildung der Haut, häufig am Gesäß, Oberschenkeln und Hüften, manchmal auch am Bauch oder Oberarm führt. Die Behandlung ist schwierig. Eine sichere Methode zur dauerhaften Behandlung der Cellulite gibt es weiterhin nicht.
  • Collagen

    Bestandteil des Bindegewebes der Haut und wichtiger Faktor in der Wundheilung nach Operationen oder allgemein von Wunden.

D

  • Dermaler Filler

    Ein injizierbares Medizinprodukt, das der Auffüllung von altersbedingten Falten oder der Aufpolsterung (Volumisierung) der Unterhaut dient. Der am häufigsten verwendete und am Besten untersuchte Filler ist die Hyaluronsäure. Hierbei gibt es jedoch weitreichende Qualitätsunterschiede und je nach Anwendungsgebiet auch unterschiedliche Hyaluronsäure-Produkte.
  • DGPRÄC

    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Die DGPRÄC vertritt wissenschaftliche und berufsrechtliche Interessen der Plastischen Chirurgie in Deutschland. Dabei werden alle Bereiche der Plastischen Chirurgie, die so genannten „vier Säulen“ vertreten: Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Ästhetische Chirurgie und Verbrennungschirurgie. Dr. Sebastian E. Dunda ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und ordentliches Mitglied der DGPRÄC.

E

  • Eigenfettbehandlung

    Einspritzen von menschlichem Eigenfett, das z.B. bei einer Fettabsaugung (Liposuktion) gewonnen wurde und weiterverarbeitet wird, um Falten zu verbessern oder Weichteilgewebe umzugestalten. Altersbedingt verlorenes Volumen im Gesicht oder am Körper kann wieder aufgefüllt werden. Häufige Anwendungen am Körper sind die Brustvergrößerung mit Eigenfett oder die Gesäßvergrößerung mit Eigenfett.
  • Exzision

    Eine Exzision ist das Herausschneiden von Gewebe. Dies kann klein sein wie bei einem Hauttumor oder einer Hautveränderung oder auch umfangreich wie bei einer Bauchdeckenstraffung oder Brustverkleinerung.

F

  • Facelift

    Das Facelift ist eine Operation zur Verbesserung bzw. Verjüngung des Gesichtes und des Halses. Hierbei werden in unterschiedlichen Techniken Haut und andere Gewebe der Unterhaut mit möglichst wenig Narbenbildung gestrafft. Je nach Ausgangsbefund und Wunsch des Patienten gibt es unterschiedliche Operationstechniken, die teilweise auch mit einer Eigenfett-Behandlung kombiniert werden können.
  • Fett-Weg-Spritze

    Siehe auch Injektionslipolyse
  • Fettstammzelle

    Das menschliche Fettgewebe besteht aus Fettzellen. Einige der Fettzellen können als Fett-Stammzellen bezeichnet werden, da sie die Fähigkeit besitzen sich in andere Zelltypen umzuwandeln. Zudem produzieren Fettstammzellen zahlreiche Wachstumsfaktoren und können so nach Injektion im Rahmen einer Eigenfettbehandlung zur verbesserten Durchblutung und zu einem verbessertem Hautbild beitragen.

G

  • Genioplastik

    Die Genioplastik ist eine Operation zur Verbesserung der ästhetischen Erscheinung des Kinns und wird häufig bei einem leicht zurückgesetzten Kinn (fliehendes Kinn, Retrognathie) mit einem Implanat auf dem Kinnknochen durchgeführt.
  • Genitalchirurgie

    Die Genitalchirurgie betrifft das männliche und weibliche Genital mit dem Ziel der Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes. Die häufigsten Eingriffe der ästhetischen Genitalchirurgie sind die Schamlippenverkleinerung und die Schamlippenvergrößerung (mit Eigenfett) der Frau.
  • Gesäßaugmentation

    Die Gesäßaugmentation zur Vergrößerung oder Verschönerung des Gesäßes wird mit Implantaten, Eigenfett oder einer Kombination von Beidem durchgeführt und hat sich in den vergangenen Jahren unter dem Begriff des ‚brazilian butt lift‘ zu einem der häufigsten Eingriffe entwickelt.
  • Gesichtsstraffung

    Siehe auch Facelift.
  • Glabella

    Der anatomische Bereich zwischen den Augenbrauen und über der Nase, dessen Muskelbewegung (Musculus corrugator supercilii und Musculus procerus) häufig zur Ausbildung von unschönen Zornesfalten führt.
  • Granulom

    Eine kleine Beule unter der Haut, die sichtbar ist oder gefühlt werden kann und eine Entzündungsreaktion von meist älteren bestimmten Hautfillern darstellen kann. Bei Entzündung oder bei Beschwerden kann es notwendig sein, ein Granulom operativ zu entfernen.
  • Gynäkomastie

    Die Gynäkomastie oder auch Männerbrust kann Veranlagung sein oder aber durch bestimmte Medikamente und Produkte wie Anabolika zum Muskelaufbau hervorgerufen werden. Die Gynäkomastie kann einseitig oder zweiseitig auftreten und mit direkter Ausschneidung (Exzision) oder Fettabsaugung behandelt werden. In einigen Fällen kann ein komplexe Reduktionsplastik wie bei einer weiblichen Brustverkleinerung erforderlich sein.

H

  • Haartransplantation mit Micro-Graft

    Häufige Behandlungstechnik bei der Haartransplantation: es wird ein dünner Streifen aus der behaarten Kopfhaut, meist am Hinterkopf, entfernt und dann in kleine Stücke mit wenigen oder einzelnen Haarfollikeln geteilt. Diese ‚Micro-Grafts‘ werden dann in die haarlosen Zonen transplantiert und wachsen dort ein.
  • Halslift

    Ein Halslift oder auch die Halsstraffung ist in der Regel ein Bestandteil des Facelift, kann aber auch als isolierte Operation zur Verbesserung der Halskontur durchgeführt werden. Hierbei werden die Haut und Teile eines dünnen Halsmuskels (‚Platysma‘) gestrafft.
  • Hämatom

    Ein Hämatom oder auch einfach ein ‚blauer Fleck‘ ist eine Ansammlung von Blut im Gewebe außerhalb der Blutgefäße als Folge von einer Verletzung oder nach einer Operation. Kleinere Hämatome sind nach den meisten Operationen normal und können durch den Körper in wenigen Tagen von selbst abgebaut werden.
  • Hauttransplantation

    Eine Hauttransplantation ist die Übertragung der eigenen Haut von einem Bereich des Körpers zum anderen. Hierbei gibt es verschiedene operative Verfahren. Eine solche Hauttransplantation wird meistens zur Rekonstruktion von Weichteil- und Hautdefekten durchgeführt, kann jedoch auch aus ästhetischer Sicht zur Verschönerung oder Vergößerung der Areola durchgeführt werden.
  • Hyaluronidase (Hylase)

    Hyaluronidase ist ein Enzym, das Hyaluron abbauen kann. Somit kann es verwendet werden, um Korrekturen nach Hyaluronsäure-Injektionen durchzuführen, sollte sich diese nicht wie gewünscht verhalten und beispielsweise kleine Knoten unter der Haut bilden.
  • Hyaluronsäure

    Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Haut und bindet zwischen den Hautzellen Wasser. Mit zunehmenden Alter geht die Bindefähigkeit von Hyaluron verloren, wodurch die Faltenbildung verstärkt wird. Synthetische, nicht-tierische Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der Hyaluron-Produkte zur Faltenbehandlung und ist je nach Herstellungsstruktur unterschiedlich lang in seiner Wirkdauer und seiner Flüssigkeitsbindungskraft.
  • Hyperhidrose

    Eine Erkrankung der übermäßigen Transpiration, des starken Schwitzens. Diese kann lokal mit Botox-Injektionen oder mit einer Schweißdrüsenkürettage behandelt werden. In schweren Fällen ist eine durch Thoraxchirurgen durchzuführende Nervendurchtrennung des für die Schweißbildung zuständigen Nervens im Bereich des Brustkorbes möglich.

I

  • Implantate

    Ein Implantat ist chirurgisch in den Körper eingebrachtes Material wie beispielsweise ein Brustimplantat aus Silikon bei einer Brustvergrößerung.
  • Injektions-Lipolyse

    Die Injektions-Lipolyse oder auch ‚Fett-Weg-Spritze‘ ist eine Behandlungsmöglichkeit, um kleinere Fettansammlungen wie beispielsweise das ‚Doppelkinn‘ oder Fettpölsterchen wie beispielweise an den Hüften oder an den Knien zu verkleinern. Hierbei wird eine Substanz aus der Sojabohne lokal injiziert und erzeugt dort eine Entzündungsreaktion, wodurch Fettzellen in dem entsprechenden Bereich zerstört und durch den eigenen Körper abgebaut werden.
  • Inzision

    Inzision bedeutet Einschnitt und bezeichnet in der Chirurgie den eigentlichen Hautschnitt zu Beginn einer jeden Operation.
  • ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery)

    Ist eine internationale Fachgesellschaft von Plastischen Chirurgen, die einen Schwerpunkt in der Ästhetischen Chirurgie haben und gemeinsam Behandlungs- und Operationstechniken teilen und weiterentwickeln. Ausschließlich Ärzte mit dem Facharztstandard für Plastische und Ästhetische Chirurgie, die mehrjährige Erfahrung in der Ästhetischen Chirurgie haben, können als Mitglied aufgenommen werden. Dr. Sebastian E. Dunda ist als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ein solches Mitglied der ISAPS.

K

  • Kanüle

    Eine Kanüle ist eine kleine hohle Röhre aus Metall in unterschiedlicher Dicke, die spitz zu Injektionen in der Medizin eingesetzt wird und stumpf speziell im Bereich der Fettabsaugung für die Entfernung von Fett sowie für die Injektion von verarbeitetem Fett in der Eigenfett-Behandlung verwendet wird.
  • Kapselbildung

    Das Wort Kapselbildung beschreibt die natürliche und sofortige Reaktion des Körpers, eine Schicht von Narbengewebe um einen in den Körper gelangten Fremdkörper zu bilden. Dies geschieht auch bei Brustimplantaten; wird diese Kapselschicht zu stark oder beginnt sie sich zusammenzuziehen, dann spricht man von einer Kapselfibrose oder Kapselkontraktur.
  • Kapselfibrose

    Eine vermehrte Kapselfibrose um ein Implantat kann nach einer Brustvergrößerung durch Implantate aufgrund des zirkulären Druckes (‚Kapselkontraktur‘) auf das Implantat zu Schmerzen und zu unerwünschten, geringgradigen Verformungen des Implantates führen. In einem solchen Fall sollte das Implantat entfernt und gewechselt werden oder alternativ nach Entfernung die entstandene ehemalige ‚Implantattasche‘ mit Eigenfett aufgefüllt werden.
  • Kinnvergrößerung (Mentoplastik)

    Zur Kinnvergrößerung oder Kinnformung kann ein kleines Implantat unter die Haut gesetzt werden, um die Form und Größe des Kinns zu optimieren. Alternativ zu einem Implantat kann auch Hyaluronsäure oder Eigenfett zur Kinnformung eingesetzt werden.
  • Kollagen

    Kollagen ist ein faseriges Protein, das im menschlichen Körper in der Haut, Sehnen, Bänder, Knorpel und Knochen vorkommt und eine wichtige Rolle bei der Stützung von Geweben und deren Elastizität spielt. Im Alter nimmt der Anteil des Kollagens in der Haut deutlich ab, was zu einem Elastizitätsverlust führt und zur Faltenbildung beiträgt.
  • Kompressionsbekleidung

    Unter Kompressionsbekleidung versteht man sehr eng anliegende Kleidung, die in der Regel nach einer Operation getragen wird, um eine vermehrte Hämatombildung zu reduzieren sowie um nach ästhetischen Eingriffen die neue Formgebung zu unterstützen. So ist sie inbesondere bei der Fettabsaugung (‚Liposuktion‘) sowie nach körperstraffenden Operationen wie die Bauchdeckenstraffung ein wichtiger Bestandteil der postoperativen Therapie.

L

  • labial

    Labial bedeutet ‚die Lippen betreffend‘.
  • Lidocain

    Lidocain ist ein örtliches Betäubungsmittel, das bei kleineren Eingriffen zur Betäubung verwendet wird. In einigen Hyaluronsäure-Produkten ist Lidocain ebenfalls enthalten und sorgt so auch bei der Injektion zu einer verringerten Schmerzbildung.
  • Lipoatrophie (‚Lipodystrophie‘)

    Der medizinische Fachausdruck für Fettabbau oder Fettumverteilung. Eine Lipoatrophie im Gesicht kann eine Komplikation von bestimmten Medikamenten bei der HIV-Therapie sein. Zur Korrektur ist eine Behandlung mit Hyaluron oder auch mit Eigenfett möglich.
  • Liposculpture

    Liposculpturing bezeichnet die Möglichkeit in der plastisch-ästhetischen Chirurgie, den Körper durch gewünschte Umverteilung des Eigenfett mittels Liposuktion und Eigenfett-Behandlung zu gestalten und in seiner Erscheinung zu verbessern.
  • Lippenverkleinerung

    Eine Lippenverkleinerung ist ein chirurgischer Eingriff zur Verringerung der Größe der Lippen durch Entfernen einer kleinen Schicht aus der Schleimhaut von der Innenseite der Lippe.
  • Lokalanästhesie

    Siehe auch örtliche Betäubung.
  • Lokalanästhetikum

    Ist ein örtliches Betäubungsmittel wie beispielsweise Lidocain oder auch Xylocain.

M

  • Malar-Augmentation (‚Wangenvergrößerung‘)

    Unter einer Malar Augmentation versteht man eine Vegrößerung der Wangenpartie. Dieses kann durch Implantat, welches auf dem Wangenknochen platziert wird oder durch Hyaluronsäure und Eigenfett durchgeführt werden, um die gewünschten Effekte und mehr Projektion, also Form und Fülle zu erreichen.
  • Mastopexie

    Siehe auch Bruststraffung.
  • Mieder

    Siehe auch Kompressionsbekleidung.

N

  • Naht

    Eine Naht ist der Wundverschluss eines Operationsschnittes mit synthetisch hergestellten Fadenmaterial. In den meisten Fällen erfolgt der Wundverschluss in mehreren Schichten mit unterschiedlichem Nahtmaterial. Der Faden kann hierbei entweder selbstauflösend (resorbierbar) oder nicht selbstauflösend sein.
  • Nasenkorrektur

    Siehe auch Rhinoplastik.
  • Nekrose

    Unter Nekrose versteht man das Absterben von Zellen im lebenden Gewebe. Ursache kann eine Infektion der Wunde oder auch eine Durchblutungsstörung der Wundränder sein. Kleinere Nekrosen können konservativ mittels spezieller Wundauflagen therapiert werden, größere dagegen bedürfen einer Operation.

O

  • Oberarmstraffung

    Eine Oberarmstraffung ist eine Schönheitsoperation am Oberarm und der Achselhöhle und wird zur Konturverbesserung durchgeführt. Es beinhaltet die Entfernung der Haut auf der Innenseite des Oberarms und der Achselhöhle.
  • Oertliche Betäubung

    Blockiert die Empfindung von Schmerzen oder Beschwerden in der für eine Behandlung oder Operation bestimmten Region.
  • off-label-use

    Wird ein Medikament (wie beispielsweise Botox) für eine Behandlung verwendet, für die es offiziell nicht zugelassen ist, so spricht man von ‚off-label-use‘. Eine solche Behandlung bedarf einer genauen Aufklärung und Zustimmung des Patienten.
  • Otoplastik

    Otoplastik ist der Fachbegriff für eine Ohranlegeplastik, um abstehende Ohren (Apostasis otum) zu korrigieren. Dies kann chirurgisch durch verschiedene Techniken oder minimalinvasiv in lokaler Betäubung mittels Earfold-Technik erfolgen.

P

  • Palmar

    Die Handinnenfläche betreffend.
  • Periareolär

    Periareolär ist das Areal direkt um den Brustwarzenvorhof (Areola) herum und beschreibt oft die Schnittführung bei einer Brustvergrößerung, Brustverkleinerung oder Bruststraffung.
  • Plastische Chirurgie

    Die Plastische Chirurgie ist ein chirurgisches Spezialfach, das sich mit der Rekonstruktion von Gesichts- und Körpergewebe beschäftigt. Die Handchirurgie, die Verbrennungschirurgie, die Rekonstruktive Chirurgie mit Mikrochirurgie und die Ästhetische Chirurgie gehören als Subspezialisierungen zur Ausbildung eines Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
  • Ptosis

    Der medizinische Fachausdruck für ‚hängendes Gewebe‘. Eine Ptosis kann die Augenlider, die Augenbrauen oder aber auch die weibliche Brust betreffen und jeweils entsprechend operativ therapiert werden.

R

  • Rhinoplastik

    Die Nasenkorrektur ist einer der plastisch-chirurgischen Eingriffe, die weltweit am häufigsten durchgeführt werden. Sie dient oft dazu, die Größe zu reduzieren, einen Nasenhöcker zu entfernen und eine allgemeine Verbesserung der Form der Nase (Nasenspitze) zu erreichen.

S

  • Schamlippenkorrektur

    Die Korrektur der Schamlippen ist bezüglich der Größe als auch der Form operativ möglich. Bei Verkleinerungen erfolgt in der Regel eine Teilexzision der Schamlippe, eine Formung oder Vergrößerung ist sehr gut mit Eigenfett möglich.
  • Schönheitschirurgie

    Die Begriffe Schönheitschirurgie, kosmetische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie werden synonym verwendet und umfassen alle Formen der Chirurgie zur Verbesserung der ästhetischen Erscheinung eines Menschen. Nur ein Facharzt für Plastische und ästhetische Chirurgie hat die mehrjährige Ausbildung vollständig absolviert und ist entsprechend qualifiziert, um ästhetische Operationen nach den Regeln der Kunst auszuführen.
  • Serom

    Ein Serom ist eine Wundhöhle, die klare seröse Wundflüssigkeit enthält. Ein Serom kann sich im Körper nach einer Operation entwickeln und als weiche Beule in Erscheinung treten. Kleinere Serome löst der Körper von selbst auf, größere hingegen müssen punktiert oder im Einzelfall auch operiert werden.
  • Silikon

    Anorganische und organische Polymere für eine Vielzahl von Verwendungen, einschließlich feuchtigkeitsbeständiger Kosmetik und Brustimplantate. Darf nicht injiziert werden, da eine große Gefahr zur Granulombildung besteht.
  • Symmastie

    Eine Symmastie ist eine seltene angeborene Anomalie, bei der beide weiblichen Brüste wie in der Mitte zusammengewachsen erscheinen. Die Symmastie kann auch eine Komplikation einer Brustvergrößerung darstellen.

U

  • Unterbrustfalte

    Die Unterbrustfalte oder Submammärfalte oder Inframammärfalte ist die Umschlagfalte der Brust. Bei Brustoperationen wird diese anatomische Region gerne für den Hautschnitt verwendet, da er hier später weniger sichtbar ist.

V

  • Verwachsungen

    Verwachsungen sind bindegewebige Strukturen, die sich zwischen Organen und Geweben während des Heilungsprozesses bilden können.

W

  • W-Plastik

    Die W-Plastik ist eine erweiterte Schnitt- und Nahttechnik zur Auflösung und Verbesserung einer größeren, verdickten Narbe und ihrer Folgen wie eine Kontraktur. (siehe auch Z-Plastik)
  • Wangenaugmentation

    Der Begriff bezieht sich auf die Vergrößerung/Erhöhung bzw. Betonung der Wangenregion über dem Jochbein, entweder durch ein Implantat oder durch Eigenfettgewebe oder Hyaluronsäurefiller.

X

  • Xanthelasmen

    Xanthelasmen sind cholesterinhaltige, meist weißlich-gelblich erscheinende Ablagerungen im Bereich der Unter- und Oberlider. Diese können durch Exzision (Herausschneiden der Xanthelasmen) chirurgisch entfernt werden.

Z

  • Z-Plastik

    Der Begriff Z-Plastik beschreibt ein Verfahren, um einen geraden Einschnitt oder eine gerade wulstige Narbe zu einer Zick-Zack-Naht umzuwandeln, um das Aussehen von Narben zu verbessern.