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Glossar

Hier finden Sie einige der komplizierten medizinischen Fachbegriffe praktisch erklärt.

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    A

    • Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung)

      Eine Abdominoplastik erfolgt zur Straffung der Bauchwand nach starkem Gewichtsverlust oder bei einer leicht hängenden Bauchhaut bei zu elastischer Haut wie beispielsweise nach Schwangerschaften. Hierbei gibt es je nach Umfang individuell unterschiedliche Operationstechniken. (Siehe auch Fleur-de-lis)
    • Ablation

      Ablation ist die Entfernung von Gewebe, beispielsweise einer Hautveränderung, die mittels Laser entfernt wird, oder auch die Entfernung einer weiblichen Brust bei Brustkrebs (Mamma-Ablatio).
    • ADSC

      Adipöse mesenchymale Stammzellen (AMSCs - engl. ADSC für "adipose derived stem cells") sind im Fettgewebe vorkommende mesenchymale Stammzellen. ADSC wurden 2001 von Zuk entdeckt und werden sowohl in verschiedenen Bereichen der Forschung, als auch in der Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie eingesetzt. ADSC werden aus dem Fettgewebe gemeinsam mit Fett entnommen. Sie werden in die gewünschte Körperregion eingebracht, um die Einheilung der Fettzellen bei einem Lipofilling zu unterstützen. Auch können sie sich in andere Zelltypen verwandeln. Im Organismus dienen diese dem Ausbau, der Regeneration und dem Wachstum des Gewebes. Sie sind daher ideal für den Einsatz in der regenerativen Medizin und im Tissue Engineering und das Potenzial adipöser mesenchymaler Stammzellen macht sie zu einem vielversprechenden Instrument für die Weiterentwicklung der modernen Medizin.
    • Aesthetische Chirurgie

      Die Ästhetische Chirurgie ist ein Fachbereich der Plastischen Chirurgie, bei dem die Verbesserung der körperlichen Erscheinung eines Menschen das operative Ziel ist. Hierbei können störende Stukturen oder altersbedingte Veränderungen korrigiert werden.
    • Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)

      Anästhesieform, bei der die Patientin bzw. der Patient künstlich und schmerzfrei durch die Verwendung von Medikamenten tief schläft. Wenn notwendig, werden außerdem seine bzw. ihre Reflexe unterdrückt und die Muskulatur entspannt (relaxiert). Die meisten Patienten und Patientinnen empfinden die Einleitung der Allgemeinanästhesie als entspanntes Einschlafen. Es gibt verschiedene Varianten von Allgemeinanästhesie (Intubation, Larynxmaske, Maske etc.).
    • Anästhesie

      „Zustand der Empfindungslosigkeit“. Die Anästhesie ist eine medizinische Behandlung, um wahrgenommen Schmerzen generell (Vollnarkose) oder teilweise (lokale Betäubung) auszuschalten.
    • Anatomische Implantate

      Tropfenförmige Brustimplantate, die im oberen Bereich der Brust abgeflacht sind. Sie sind oben flacher und unten voller geformt, was der natürlichen Brustform entspricht. Auf diese Weise kann bei einer Brustvergrößerung mit Implantat ein natürliches Ergebnis erzielt werden. Die Implantate werden seit 1994 verwendet.
    • Antibiotikum

      Ein Medikament, das wirksam gegen Bakterien ist. Es kann prophylaktisch (vorbeugend) oder als Therapie bei einer Wundinfektion eingesetzt werden. Hierbei ist auf allergische Reaktionen auf Antibiotika zu achten.
    • Areola

      Areola bezeichnet den Brustwarzenvorhof. Der Begriff leitet sich ab aus dem Lateinischen "area" für "Fläche, Platz, kleiner Fleck". Dieser wird häufig im Rahmen einer Brust OP verkleinert oder es werden Asymmetrien angeglichen. Hierbei wird die Größe der dunklen pigmentierten Haut um die Brustwarze reduziert.
    • Armlifting (Oberarmstraffung)

      Siehe auch Oberarmstraffung.
    • Augmentation

      Augmentation bedeutet wörtlich Vergrößerung. In der Ästhetik wird der Begriff entsprechend bei Vergrößerung der weiblichen Brust (Mamma-Augmentation), Vergrößerung des Gesäß (Gesäß-Augmentation) oder auch bei Vergrößerung der Lippen verwendet (Lippen-Augmentation mit Hyaluronsäure).
    • Augmentationsmastopexie

      Die Augmentationsmastopexie, auch bekannt als Bruststraffung mit Implantaten, ist ein chirurgischer Eingriff zur Verbesserung des Aussehens der Brüste. Bei diesem Eingriff werden zwei Verfahren kombiniert: eine Bruststraffung und eine Brustvergrößerung. Zunächst macht der Chirurg einen Schnitt entlang der natürlichen Kontur der Brüste. Anschließend werden die Brüste angehoben und überschüssige Haut entfernt. Schließlich werden Implantate unter das Brustgewebe oder die Brustmuskulatur eingesetzt.
    • Axillär

      Dieser Begriff beschreibt die Achselregion. Diese kann aus verschiedenen Gründen operativ angegangen werden: bei vermehrtem Schwitzen (Hyperhidrose), im Rahmen der Oberarmstraffung als Erweiterung oder auch als Zugangsweg für eine Brustvergrößerung mittels Implantaten.

    B

    • Bauchnabelplastik

      Die Bauchnabelplastik ist ein chirurgisches Verfahren zur Verjüngung, Umgestaltung oder Rekonstruktion des Bauchnabels, was in den meisten Fällen im Rahmen einer Bauchdeckenstraffung zur Anwendung kommt.
    • Bauchstraffung, Bauchdeckenstraffung

      Siehe auch Abdominoplastik oder ausführliche Informationen auf der Seite zur Bauchdeckenstraffung.
    • Blepharoplastik

      Die Blepharoplastik oder Lidkorrektur ist eine Operation am Augenlid, die in der Regel der Neugestaltung der Augenlider dient und als Oberlidplastik oder Unterlidplastik durchgeführt werden kann.
    • Brauenlifting

      Ein chirurgisches Verfahren, um die Position der Augenbrauen zu korrigieren. Ein Brauenlifting kann direkt im Bereich der Augenbraue oder auch ‚versteckt‘ im Bereich des Haaransatzes im Rahmen eines Stirnliftes durchgeführt werden.
    • Brava-Methode

      Die Brava-Methode ist ein vom US Amerikaner Roger Khouri entwickelte Technik zur Vorbereitung einer Brustvergrößerung mit Eigenfett. Vor der OP werden die Brüste über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen mithilfe einer Plastik-Saugglocke aufgedehnt. Hierdurch entsteht mehr Platz für die zu transplantierenden Fettzellen.
    • Brustimplantat

      Verwendet werden Brustimplantate zur Brustvergrößerung (‚Mamma-Augmentation‘) oder zur Brustrekonstruktion (‚Mamma-Rekonstruktion‘) nach Brustkrebs. Die Implantathülle besteht aus Silikon und/oder Polyurethan, befüllt sind die Implantate im Europa nahezu ausschließlich mit medizinischem Silikongel (Silikonimplantate).
    • Bruststraffung

      Die Bruststraffung (oder auch ‚Mastopexie‘) ist ein operatives Verfahren, um die Brust wieder in die gewünschte Form zu bringen, wenn sie nach einer Schwangerschaft, nach Gewichtsverlust, alters- oder anlagebedingt herabhängt (‚Ptosis mammae‘). Hierbei kann es zum Erlangen der bestmöglichen Form notwendig sein, die Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung (mittels Brustimplantate) zu kombinieren.
    • Brustverkleinerung

      Operation an der Brust um die Größe zu reduzieren und wieder die richtige Form zu bringen. Für eine Brustverkleinerung gibt es zahlreiche Operationstechniken, die je nach Ausmaß des Befundes zur Anwendung kommen.

    C

    • Cellulite

      Eine Hauterkrankung, die zu einer Dellen- oder Wellenbildung der Haut, häufig am Gesäß, Oberschenkeln und Hüften, manchmal auch am Bauch oder Oberarm führt. Die Behandlung ist schwierig. Eine sichere Methode zur dauerhaften Behandlung der Cellulite gibt es weiterhin nicht.
    • Collagen (Kollagen)

      Bestandteil des Bindegewebes der Haut und wichtiger Faktor in der Wundheilung nach Operationen oder allgemein von Wunden.

    D

    • Deepithelialisieren

      Die Deepithelisierung ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem ein Teil der äußersten Hautschicht (Hornhaut, Epidermis) von der darunterliegenden Lederhaut (Dermis) getrennt wird. Diese Schicht, das so genannte Epithel, besteht aus Zellen, die fest miteinander verbunden sind. Durch die Deepithelialisierung wird sichergestellt, dass alle Epithelzellen entfernt werden, was das Risiko von Infektionen und anderen Komplikationen verringert. Außerdem kann die Deepithelisierung dazu beitragen, das kosmetische Erscheinungsbild einer Wunde zu verbessern, indem eine glatte, gleichmäßige Oberfläche geschaffen wird. In der Brustchirurgie wird die Deepithelisierung zum Beispiel bei den meisten modernen Techniken der Bruststraffung eingesetzt. Durch das Belassen der Dermis wird die Blutversorgung der Brustwarze gesichert.
    • Dermaler Filler

      Ein injizierbares Medizinprodukt, das der Auffüllung von altersbedingten Falten (Faltenbehandlung) oder der Aufpolsterung (Volumisierung) der Unterhaut dient. Der am häufigsten verwendete und am Besten untersuchte Filler ist die Hyaluronsäure. Hierbei gibt es jedoch weitreichende Qualitätsunterschiede und je nach Anwendungsgebiet auch unterschiedliche Hyaluronsäure-Produkte.
    • Dermis

      Die Dermis ist die Hautschicht unterhalb der Epidermis (der äußeren Hautschicht), die Blutgefäße, Nerven, Haarfollikel, Schweißdrüsen und die meisten Sinnesrezeptoren enthält. Die Dermis bietet den inneren Organen und Geweben des Körpers Halt und Schutz. Außerdem hilft sie, die Körpertemperatur zu regulieren und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die Dermis setzt sich aus zwei Hauptgewebetypen zusammen: Kollagen und Elastin. Kollagen verleiht der Haut ihre Festigkeit und Elastizität, während Elastin der Haut hilft, in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren, nachdem sie gedehnt oder zusammengedrückt wurde. Zusammen sorgen diese beiden Gewebearten dafür, dass die Haut stark und geschmeidig bleibt.
    • Dermissuspension („innerer BH“)

      Die Dermissuspension gehört zu den jüngsten Errungenschaften der modernen Brustchirurgie. Das Verfahren zielt darauf ab, den Brüsten Halt und Festigkeit zu verleihen. Ein Teil des bei der Bruststraffung entstehenden Hautüberschusses wird nicht verworfen, sondern lediglich deepithelialisiert. Das deepithelialisierte Hautstück verbleibt an der Brust und wird mit seinem unteren Rand an den Brustmuskel genäht. So entsteht eine innere Aufhängung der Brust, die ein neuerliches Absacken nach der Operation verhindern soll. Daher wird dieses Verfahren auch als "innerer BH" bezeichnet.
    • DGPRÄC

      Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Die DGPRÄC vertritt wissenschaftliche und berufsrechtliche Interessen der Plastischen Chirurgie in Deutschland. Dabei werden alle Bereiche der Plastischen Chirurgie, die so genannten „vier Säulen“ vertreten: Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Ästhetische Chirurgie und Verbrennungschirurgie. Dr. Sebastian E. Dunda ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und ordentliches Mitglied der DGPRÄC.
    • Dog Ears (Dog Ear Building)

      Wenn Haut von einem Körperteil entfernt und die Wunde anschließend verschlossen wird, bleibt am Rand der Wunde ein Hautüberschuss zurück. Diese kleine entstehende Wulst wird als "Dog Ears" (engl. "Hundeohren") bezeichnet. Dog Ears treten typischerweise auf, wenn Haut an großen Flächen, wie dem Rücken oder der Brust, entfernt wird. Bei einer Bruststraffung etwa treten Dog Ears meist am Rand der T-förmigen Narbe auf. Sie können operativ korrigiert werden, wodurch die ursprüngliche Narbe sich jedoch etwas verlängert.
    • Double-Bubble-Deformität

      Die Double-Bubble-Deformität bezeichnet den Anschein einer "doppelten Blase" nach einer Brustvergrößerung mit Implantat. Dabei werden die Konturen des Implantats sichtbar und fügen sich nicht harmonisch in das natürliche Brustvolumen ein. Diese kann auftreten, wenn das Implantat nach der OP nicht richtig in die Unterbrustfalte rutscht und eine eigene Unterbrustfalte bildet.Diese Brustdeformität ist ästhetisch sehr störend und wird daher in der Regeln durch eine Revisionsoperation korrigiert.
    • Drainage

      Einer der wichtigsten Aspekte der plastischen Chirurgie ist die Drainage. Die Haut ist sehr porös, und wenn ein chirurgischer Eingriff durchgeführt wird, müssen das sich ansammelde Blut und Wundflüssigkeiten aus dem Gebiet abgelassen werden. Dies geschieht durch kleine Schläuche, die in die Haut eingeführt werden. Die Drainage ist wichtig für den Heilungsprozess und hilft, Infektionen zu verhindern. Ohne eine ordnungsgemäße Drainage bestünde für die Patient*innen die Gefahr ernsthafter Komplikationen wie Narbenbildung, Hautnekrose und Absterben von Gewebe.

    E

    • Eigenfettbehandlung

      Einspritzen von menschlichem Eigenfett, das z.B. bei einer Fettabsaugung (Liposuktion) gewonnen wurde und weiterverarbeitet wird, um Falten zu verbessern oder Weichteilgewebe umzugestalten. Altersbedingt verlorenes Volumen im Gesicht oder am Körper kann wieder aufgefüllt werden. Häufige Anwendungen am Körper sind die Brustvergrößerung mit Eigenfett oder die Gesäßvergrößerung mit Eigenfett. Auch im Gesicht ist eine Eigenfettbehandlung geeignet zur Faltenbehandlung, dem Volumen-Aufbau oder auch einer Lippenvergrößerung.
    • Eigenfetttransplantation

      Eigenfetttransplantation, auch Lipofilling genannt, ist ein Verfahren, bei dem Fett von einem Körperteil entnommen und in einen anderen Körperteil injiziert werden. Diese Technik kann zur Formung verschiedener Körperteile verwendet werden, wie z. B. der Brüste (Brustvergrößerung mit Eigenfett), des Pos (Brazilian Butt Lift) oder der Lippen, aber auch zur Korrektur von Volumendefiziten wie etwa bei einer Faltenunterspritzung oder Unterspritzung von Augenringen.
    • Epidermis

      Die Oberhaut (Epidermis) ist die äußerste Schicht der Haut. Sie besteht aus verschiedenen Zelltypen, darunter Keratinozyten, die für die Produktion des Proteins Keratin verantwortlich sind. Keratin trägt dazu bei, die Haut vor Umweltschäden und Infektionen zu schützen. Die Epidermis enthält auch Melanozyten, die das Pigment Melanin produzieren. Melanin verleiht der Haut ihre Farbe und trägt zum Schutz vor ultraviolettem Licht bei. Die Epidermis erneuert sich ständig, wobei neue Zellen an der Unterseite der Schicht gebildet werden und in einem Zeitraum von etwa 28 Tagen an die Oberfläche wandern.
    • Exzision

      Eine Exzision ist das Herausschneiden von Gewebe. Dies kann klein sein, wie bei einem Hauttumor oder einer Hautveränderung, oder auch umfangreich wie bei einer Bauchdeckenstraffung oder Brustverkleinerung.

    F

    • Facelift

      Das Facelift ist eine Operation zur Verbesserung bzw. Verjüngung des Gesichtes und des Halses. Hierbei werden in unterschiedlichen Techniken Haut und andere Gewebe der Unterhaut mit möglichst wenig Narbenbildung gestrafft. Je nach Ausgangsbefund und Wunsch des Patienten gibt es unterschiedliche Operationstechniken, die teilweise auch mit einer Eigenfettbehandlung kombiniert werden können.
    • Fett-Weg-Spritze

      Siehe auch Injektionslipolyse.
    • Fettstammzelle

      Das menschliche Fettgewebe besteht aus Fettzellen. Einige der Fettzellen können als Fett-Stammzellen bezeichnet werden, da sie die Fähigkeit besitzen, sich in andere Zelltypen umzuwandeln. Zudem produzieren Fettstammzellen zahlreiche Wachstumsfaktoren und können so nach Injektion im Rahmen einer Eigenfettbehandlung zur verbesserten Durchblutung und zu einem verbessertem Hautbild beitragen.

    G

    • Genioplastik

      Die Genioplastik ist eine Operation zur Verbesserung der ästhetischen Erscheinung des Kinns und wird häufig bei einem leicht zurückgesetzten Kinn (fliehendes Kinn, Retrognathie) mit einem Implanat auf dem Kinnknochen durchgeführt.
    • Genitalchirurgie

      Die Genitalchirurgie betrifft das männliche und weibliche Genital mit dem Ziel der Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes. Die häufigsten Eingriffe der ästhetischen Genitalchirurgie sind die Schamlippenverkleinerung und die Schamlippenvergrößerung (mit Eigenfett) der Frau.
    • Gesäßaugmentation

      Die Gesäßaugmentation zur Vergrößerung oder Verschönerung des Gesäßes wird mit Implantaten, Eigenfett oder einer Kombination von Beidem durchgeführt und hat sich in den vergangenen Jahren unter dem Begriff des ‚brazilian butt lift‘ zu einem der häufigsten Eingriffe entwickelt.
    • Gesichtsstraffung

      Siehe auch Facelift, ausfühliche Informationen auf der Seite zum Facelift.
    • Glabella

      Der anatomische Bereich zwischen den Augenbrauen und über der Nase, dessen Muskelbewegung (Musculus corrugator supercilii und Musculus procerus) häufig zur Ausbildung von unschönen Zornesfalten führt.
    • Granulom

      Eine kleine Beule unter der Haut, die sichtbar ist oder gefühlt werden kann und eine Entzündungsreaktion von meist älteren, bestimmten Hautfillern darstellen kann. Bei Entzündung oder bei Beschwerden kann es notwendig sein, ein Granulom operativ zu entfernen.
    • Gynäkomastie

      Die Gynäkomastie oder auch Männerbrust kann Veranlagung sein oder aber durch bestimmte Medikamente und Produkte wie Anabolika zum Muskelaufbau hervorgerufen werden. Die Gynäkomastie kann einseitig oder zweiseitig auftreten und mit direkter Ausschneidung (Exzision) oder Fettabsaugung behandelt werden. In einigen Fällen kann ein komplexe Reduktionsplastik wie bei einer weiblichen Brustverkleinerung erforderlich sein. Weitere Informationen zur Gynäkomastie OP.

    H

    • Haartransplantation mit Micro-Graft

      Häufige Behandlungstechnik bei der Haartransplantation: es wird ein dünner Streifen aus der behaarten Kopfhaut, meist am Hinterkopf, entfernt und dann in kleine Stücke mit wenigen oder einzelnen Haarfollikeln geteilt. Diese ‚Micro-Grafts‘ werden dann in die haarlosen Zonen transplantiert und wachsen dort ein.
    • Halslift

      Ein Halslift oder auch die Halsstraffung ist in der Regel ein Bestandteil des Facelift, kann aber auch als isolierte Operation zur Verbesserung der Halskontur durchgeführt werden. Hierbei werden die Haut und Teile eines dünnen Halsmuskels (‚Platysma‘) gestrafft.
    • Haltbarkeit (von Implantaten)

      Heutzutage sind moderne Brustimplantate im allgemeinen langlebig und müssen nicht ausgetauscht werden sofern keine Komplikationen wie etwa eine Kapselfibrose entstehen. Früher betrug die durchschnittliche Lebensdauer eines Implantats 10 Jahre.
    • Hämatom

      Ein Hämatom, oder auch Bluterguss, ist eine Art von Gewebeschaden, der entsteht, wenn Blutgefäße reißen und sich Blut im umliegenden Gewebe ansammelt. Dies kann zu Entzündungen, Schmerzen, Schwellungen und Verfärbungen an der betroffenen Stelle führen. Hämatome entstehen bei stumpfen Verletzungen (Zerplatzen kleinster Blutgefäße) oder wenn ein größeres Gefäß verletzt wird.
    • Hauttransplantation

      Eine Hauttransplantation ist die Übertragung der eigenen Haut von einem Bereich des Körpers zum anderen. Hierbei gibt es verschiedene operative Verfahren. Eine solche Hauttransplantation wird meistens zur Rekonstruktion von Weichteil- und Hautdefekten durchgeführt, kann jedoch auch aus ästhetischer Sicht zur Verschönerung oder Vergrößerung der Areola durchgeführt werden.
    • Hyaluronidase (Hylase)

      Hyaluronidase ist ein Enzym, das Hyaluron abbauen kann. Somit kann es verwendet werden, um Korrekturen nach Hyaluronsäure-Injektionen durchzuführen, sollte sich diese nicht wie gewünscht verhalten und beispielsweise kleine Knoten unter der Haut bilden.
    • Hyaluronsäure

      Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Haut und bindet zwischen den Hautzellen Wasser. Mit zunehmenden Alter geht die Bindefähigkeit von Hyaluron verloren, wodurch die Faltenbildung verstärkt wird. Synthetische, nicht-tierische Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der Hyaluron-Produkte zur Faltenbehandlung und ist je nach Herstellungsstruktur unterschiedlich lang in seiner Wirkdauer und seiner Flüssigkeitsbindungskraft.
    • Hyperhidrose

      Eine Erkrankung der übermäßigen Transpiration, des starken Schwitzens. Diese kann lokal mit Injektionen oder mit einer Schweißdrüsenkürettage behandelt werden. In schweren Fällen ist eine durch Thoraxchirurgen durchzuführende Nervendurchtrennung des für die Schweißbildung zuständigen Nervens im Bereich des Brustkorbes möglich. Eine neue, minimalinvasive Behandlung zur Behandlung der Schweißdrüsen unter den Achseln ist miraDry.
    • Hypertrophe Narbe

      Eine hypertrophe Narbe zeichnet sich durch eine überschießende, wulstartige Narbenbildung aus. Diese Art von Narbe entsteht in der Regel als Folge eines Traumas oder einer Operation.

    I

    • Implantate

      Ein Implantat ist chirurgisch in den Körper eingebrachtes Material wie beispielsweise ein Brustimplantat aus Silikon bei einer Brustvergrößerung mit Implantat.
    • Implantathöhle

      Die Implantathöhle ist der Raum, in den das Implantat eingesetzt wird. Dieser Raum wird vom Chirurgen geschaffen und sollte exakt dem Quer- und Längsdurchmesser des Implantats entsprechen. Die Schaffung einer perfekten Implantathöhle ist entscheidend für eine erfolgreiche Implantation.
    • Implantatpass

      Jede Patientin, die sich einer Brustvergrößerung mit Implantaten unterzieht, muss von ihrem behandelnden Arzt einen Implantatpass erhalten. Dieses Dokument enthält wichtige Informationen über das Datum der Operation und den verwendeten Implantattyp.
    • Implantatrotation

      Die Implantatrotation ist eine potenziell schwerwiegende Komplikation bei Brustvergrößerungen mit Implantat. Wenn der Hohlraum, der das Implantat aufnimmt, zu groß ist oder auf der operierten Seite nicht ausreichend abgestützt wird, kann das Implantat übermäßig belastet werden, was zu einer Rotationsinstabilität führt. Eine Implantatrotation kann vom Chirurgen anhand einer visuellen Inspektion der Brüste leicht diagnostiziert werden. Wenn sich die Implantatrotation bestätigt, sollte in der Regel ein Korrektureingriff durchgeführt werden, um das Problem zu beheben und die Stabilität der Implantate wiederherzustellen.
    • Implantatruptur

      Die Ruptur eines Brustimplantats ist eine Beschädigung der äußeren Hülle des Implantats. Dies kann durch eine Reihe von Faktoren verursacht werden, darunter Trauma, Kapselkontraktur oder einfach durch das Alter. Eine Implantatruptur ist in der MR-Mammographie nicht immer sichtbar, insbesondere bei Implantaten mit kohäsivem Gel. Der Fachausdruck für das morphologische Substrat einer beschädigten Kapsel ist "Linguini-Zeichen". Bei einer leichten Kapselfibrose kommt es durch die Schrumpfung der Kapsel zu einer Faltenbildung in der Implantathülle. Diese kann leicht mit dem "Linguini-Zeichen" verwechselt werden. Daher ist es wichtig, mit den Anzeichen einer Implantatruptur vertraut zu sein, um MR-Mammogramme richtig interpretieren zu können.
    • Injektions-Lipolyse

      Die Injektions-Lipolyse oder auch ‚Fett-Weg-Spritze‘ ist eine Behandlungsmöglichkeit, um kleinere Fettansammlungen wie beispielsweise das ‚Doppelkinn‘ oder Fettpölsterchen wie beispielweise an den Hüften oder an den Knien zu verkleinern. Hierbei wird eine Substanz aus der Sojabohne lokal injiziert und erzeugt dort eine Entzündungsreaktion, wodurch Fettzellen in dem entsprechenden Bereich zerstört und durch den eigenen Körper abgebaut werden.
    • Innerer BH

      Siehe auch Dermissuspension.
    • Intrakutannaht

      Nahttechnik, bei welcher der Faden innerhalb der Haut geführt wird. In der ästhetisch-plastischen Chirurgie verwendet man Intrakutannähte, um besonders schöne und zarte Narben zu erzielen.
    • Inzision

      Inzision bedeutet Einschnitt und bezeichnet in der Chirurgie den eigentlichen Hautschnitt zu Beginn einer jeden Operation.
    • ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery)

      Die ISAPS ist eine internationale Fachgesellschaft von Plastischen Chirurgen, die einen Schwerpunkt in der Ästhetischen Chirurgie haben und gemeinsam Behandlungs- und Operationstechniken teilen und weiterentwickeln. Ausschließlich Ärzte mit dem Facharztstandard für Plastische und Ästhetische Chirurgie, die mehrjährige Erfahrung in der Ästhetischen Chirurgie haben, können als Mitglied aufgenommen werden. Dr. Sebastian E. Dunda ist als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ein solches Mitglied der ISAPS.

    K

    • Kanüle

      Eine Kanüle ist eine kleine hohle Röhre aus Metall in unterschiedlicher Dicke, die spitz zu Injektionen in der Medizin eingesetzt wird und stumpf speziell im Bereich der Fettabsaugung für die Entfernung von Fett sowie für die Injektion von verarbeitetem Fett in der Eigenfett-Behandlung verwendet wird.
    • Kapillare

      Kapillaren sind die kleinsten Gefäß des Körpers. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Austausch von Nähr- und Abfallstoffen zwischen dem Blut und den Geweben. Die Wände der Kapillaren sind nur eine Zelle dick, so dass sie problemlos Stoffe mit den umliegenden Zellen austauschen können. Bei der Eigenfetttransplantation kommt ihnen eine wichtige Rolle zu. Neben Fettzellen werden auch Stammzellen (ADSC) eingebracht, die sogenannte angiogene Wachstumsfaktoren freisetzen. Es ensteht ein Wachstumsreiz für die Kapillaren entsteht, die daraufhin in das Empfängerbett einsprossen und die transplantierten Fettzellen mit Blut versorgen.
    • Kapsel – Kapselfibrose – Kapselfibroserate

      Brustimplantate sind Fremdkörper in der Brust der Patientin und der Körper reagiert auf das Implantat wie auf einen "Eindringling". Er bildet eine dünne Bindegewebeschicht (=Kapsel) um das Implantat, um dieses vom übrigen Gewebe abzutrennen. Dies ist ein natürlicher Prozess und im besten Fall bleibt die Kapsel zart und dünn und ist nicht spürbar. Von einer Kapselfibrose spricht man, wenn die Kapsel verdickt und Beschwerden versucht, wie etwa Schmerzen, Verformungen der Brust etc. Eine Kapselfibrose bildet sich in etwa 3-5% nach Brustvergrößerungen mit Implantat. Man unterscheidet vier Stadien der Kapselfibrose (Baker I-IV).
    • Kapselbildung

      Das Wort Kapselbildung beschreibt die natürliche und sofortige Reaktion des Körpers, eine Schicht von Narbengewebe um einen in den Körper gelangten Fremdkörper zu bilden. Dies geschieht auch bei Brustimplantaten. Wenn diese Kapselschicht zu stark wird oder beginnt, sich zusammenzuziehen, dann spricht man von einer Kapselfibrose oder Kapselkontraktur.
    • Kapselfibrose

      Eine vermehrte Kapselfibrose um ein Implantat kann nach einer Brustvergrößerung durch Implantate aufgrund des zirkulären Druckes (‚Kapselkontraktur‘) auf das Implantat zu Schmerzen und zu unerwünschten, geringgradigen Verformungen des Implantates führen. In einem solchen Fall sollte das Implantat entfernt und gewechselt werden oder alternativ nach Entfernung die entstandene ehemalige ‚Implantattasche‘ mit Eigenfett aufgefüllt werden.
    • Kapselsprengung

      Die Kapselsprengung ist eine veraltete Methode zur Behandlung von fortgeschrittenen Kapselfibrosen (Baker III und IV). Bei einer Kapselsprengung wird versucht, die starre Kapsel durch massiven Druck von außen zu zerbrechen. Es entstehen mehrere Fragmente, die jedoch nicht entfernt werden. Die Brust fühlt sich im Anschluß weicher an als zuvor. Die Rezidivrate ist jedoch sehr hoch (50 %), daher wird die Kapselsprengung heute nicht mehr zur Behandlung einer Kapselfibrose empfohlen.
    • Kinnvergrößerung (Mentoplastik)

      Zur Kinnvergrößerung oder Kinnformung kann ein kleines Implantat unter die Haut gesetzt werden, um die Form und Größe des Kinns zu optimieren. Alternativ zu einem Implantat kann auch Hyaluronsäure oder Eigenfett zur Kinnformung eingesetzt werden.
    • Kollagen

      Kollagen ist ein faseriges Protein, das im menschlichen Körper in der Haut, Sehnen, Bänder, Knorpel und Knochen vorkommt und eine wichtige Rolle bei der Stützung von Geweben und deren Elastizität spielt. Im Alter nimmt der Anteil des Kollagens in der Haut deutlich ab, was zu einem Elastizitätsverlust führt und zur Faltenbildung beiträgt.
    • Kompressionsbekleidung

      Unter Kompressionsbekleidung versteht man sehr eng anliegende Kleidung, die in der Regel nach einer Operation getragen wird, um eine vermehrte Hämatombildung zu reduzieren, sowie um nach ästhetischen Eingriffen die neue Formgebung zu unterstützen. So ist sie inbesondere bei der Fettabsaugung (‚Liposuktion‘) sowie nach körperstraffenden Operationen wie der Bauchdeckenstraffung ein wichtiger Bestandteil der postoperativen Therapie.

    L

    • labial

      Labial bedeutet ‚die Lippen betreffend‘.
    • Lidocain

      Lidocain ist ein örtliches Betäubungsmittel, das bei kleineren Eingriffen zur Betäubung verwendet wird. In einigen Hyaluronsäure-Produkten ist Lidocain ebenfalls enthalten und sorgt so auch bei der Injektion zu einer verringerten Schmerzbildung.
    • Lipoatrophie (‚Lipodystrophie‘)

      Der medizinische Fachausdruck für Fettabbau oder Fettumverteilung. Eine Lipoatrophie im Gesicht kann eine Komplikation von bestimmten Medikamenten bei der HIV-Therapie sein. Zur Korrektur ist eine Behandlung mit Hyaluron oder auch mit Eigenfett möglich.
    • Liposculpture

      Liposculpturing bezeichnet die Möglichkeit in der plastisch-ästhetischen Chirurgie, den Körper durch gewünschte Umverteilung des Eigenfett mittels Liposuktion und Lipofilling zu gestalten und in seiner Erscheinung zu verbessern.
    • Lippenverkleinerung

      Eine Lippenverkleinerung ist ein chirurgischer Eingriff zur Verringerung der Größe der Lippen durch Entfernen einer kleinen Schicht aus der Schleimhaut von der Innenseite der Lippe.
    • Lokalanästhesie

      Siehe auch örtliche Betäubung.
    • Lokalanästhetikum

      Ist ein örtliches Betäubungsmittel wie beispielsweise Lidocain oder auch Xylocain.

    M

    • Malar-Augmentation (‚Wangenvergrößerung‘)

      Unter einer Malar Augmentation versteht man eine Vegrößerung der Wangenpartie. Dieses kann durch Implantat, welches auf dem Wangenknochen platziert wird oder durch Hyaluronsäure und Eigenfett durchgeführt werden, um die gewünschten Effekte und mehr Projektion, also Form und Fülle zu erreichen.
    • Mamilla

      Die Brustwarze, auch Mamilla/Mamille oder umgangssprachlich Nippel genannt, ist ein kleiner Gewebevorsprung, der aus der Hautoberfläche herausragt. Sie befindet sich in der Mitte der sichtbaren Brust. Obwohl die korrekte lateinische Nomenklatur diese Struktur eigentlich als "papilla mammaria" und nicht als "mammilla" bezeichnet, wird dieser Begriff wegen seiner Bekanntheit und einfachen Aussprache häufig verwendet.
    • Mamma

      Lateinische Bezeichnung für die weibliche Brust. Diese besteht aus mehreren verschiedenen Geweben, darunter Drüsenkörper (Glandula mammaria), Fettgewebe, Bindegewebe/Bindegewebesepten, Nerven. Wichtige Bestandteile sind die Brustwarzen (Mamilla/Papilla mammae) inklusive des Warzenhofs (Areola), dem sogenannten Mammilla-Areola-Komplex (MAK). Das Brustgewebe liegt auf dem großen Brustmuskel (Pectoralis major) und erstreckt sich etwa von der 2. bis zur 7. Rippe. Jeder dieser Bestandteile spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Form und des Aussehens der Brust.
    • Mammografie

      Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Sie ist ein wichtiges Instrument zur Erkennung früher Anzeichen von Krebs im Brustgewebe. Bösartige Geschwülste werden bei einer konventionellen Mammografie mit einer Trefferquote von 50% bei einer Tumorgröße ab 5 mm und 80-90% ab 2 cm erkannt. Vor einer Bruststraffung sollte eine Mammografie durchgeführt werden.
    • Mastopexie

      Siehe auch Bruststraffung.
    • Mieder

      Siehe auch Kompressionsbekleidung.

    N

    • Naht

      Eine Naht ist der Wundverschluss eines Operationsschnittes mit synthetisch hergestellten Fadenmaterial. In den meisten Fällen erfolgt der Wundverschluss in mehreren Schichten mit unterschiedlichem Nahtmaterial. Der Faden kann hierbei entweder selbstauflösend (resorbierbar) oder nicht selbstauflösend sein.
    • Narbendehiszenz

      Die Dehiszenz von Narben ist ein medizinischer Zustand, bei dem sich die Narbe ausbreitet. Sie tritt auf, wenn das Bindegewebe schwach ist. Infolgedessen bewegen sich die Wundränder auseinander und es entsteht die typische verbreiterte, oft eingesunkene Dehiszenznarbe. Verbreiterte Narben können auch entstehen, wenn an den Wundrändern eine große Spannung herrscht. Funktionell ist die Narbendehiszens das anatomische Gegenteil des » Narbenkeloids (die Narbe ist verdickt).
    • Narbenkeloid

      Ein Narbenkeloid ist eine Art von Narbe, die durch ein deutlich verstärktes Narbenwachstum über die Grenzen des ursprünglichen Einschnitts hinaus gekennzeichnet ist. Dies steht im Gegensatz zu einer hypertrophen Narbe, die ebenfalls verdickt und wulstig erscheint, jedoch in der Regel innerhalb der Grenzen des Hautschnittes bleibt.
    • Nasenkorrektur

      Siehe auch Rhinoplastik.
    • Nekrose

      Unter Nekrose versteht man das Absterben von Zellen oder Gewebe. Sie kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, z. B. durch ein Trauma, eine Infektion oder den Kontakt mit Giftstoffen. Nekrosen können in jeder Art von Gewebe auftreten, am häufigsten sind sie jedoch in der Haut und in den Muskeln zu beobachten. Wenn eine Nekrose in der Haut auftritt, ist sie in der Regel die Folge von Nähten, die unter übermäßiger Spannung stehen. Gewebenekrosen entstehen, wenn die Blutversorgung des verbleibenden Gewebes nicht ausreichend ist.

    O

    • Oberarmstraffung

      Eine Oberarmstraffung ist eine Schönheitsoperation am Oberarm und der Achselhöhle und wird zur Konturverbesserung durchgeführt. Es beinhaltet die Entfernung der Haut auf der Innenseite des Oberarms und der Achselhöhle.
    • Oertliche Betäubung

      Blockiert die Empfindung von Schmerzen oder Beschwerden in der für eine Behandlung oder Operation bestimmten Region.
    • off-label-use

      Wird ein Medikament für eine Behandlung verwendet, für die es offiziell nicht zugelassen ist, so spricht man von ‚off-label-use‘. Eine solche Behandlung bedarf einer genauen Aufklärung und Zustimmung des Patienten.

    • Ölzyste

      Ölzysten sind zystische Lipome, die mit Fetttröpfchen angefüllt sind. Sie können als Folge einer Bruststraffung mit gleichzeitiger Eigenfetttransplantation entstehen, wenn ein Teil des transplantierten Fetts nicht einheilt. Ölzysten können zwar auffällig sein, stellen aber in der Regel kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar.

    O

    • Otoplastik

      Otoplastik ist der Fachbegriff für eine Ohranlegeplastik, um abstehende Ohren (Apostasis otum) zu korrigieren. Dies kann chirurgisch durch verschiedene Techniken oder minimalinvasiv in lokaler Betäubung mittels Earfold-Technik erfolgen.

    P

    • Palmar

      Die Handinnenfläche betreffend.
    • Periareolär

      Periareolär ist das Areal direkt um den Brustwarzenvorhof (Areola) herum und beschreibt oft die Schnittführung bei einer Brustvergrößerung, Brustverkleinerung oder Bruststraffung.
    • Plastische Chirurgie

      Die Plastische Chirurgie ist ein chirurgisches Spezialfach, das sich mit der Rekonstruktion von Gesichts- und Körpergewebe beschäftigt. Die Handchirurgie, die Verbrennungschirurgie, die Rekonstruktive Chirurgie mit Mikrochirurgie und die Ästhetische Chirurgie gehören als Subspezialisierungen zur Ausbildung eines Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
    • Projektion

      Die Projektion ist ein wichtiges Kriterium bei Brustimplantaten. Dieser Begriff bezieht sich auf den Abstand zwischen dem Boden des Implantats und seinem Scheitelpunkt. Es gibt verschiedene Projektionsebenen für Implantate, wobei Implantate mit geringer Projektion relativ flach sind und Implantate mit hoher Projektion runder und markanter. Die Wahl der Projektionsebene wird vom Chirurgen in Absprache mit der Patientin getroffen, wobei die aktuelle Anatomie der Patientin und das gewünschte Ergebnis berücksichtigt werden.
    • Ptose

      Ptose, auch Ptosis, ist der medizinische Begriff für eine hängende oder schlaffe Brust. Eine Ptosis kann durch verschiedene Faktoren wie Alter, Schwangerschaft, Stillen, Schwerkraft und Gewichtsschwankungen entstehen, aber auch durch bestimmte medizinische Erkrankungen wie Mastitis oder Brustkrebs verursacht werden. Das Absenken der Brust aufgrund der Erschlaffung des Brustgewebes ist zwar nicht gefährlich, kann aber unansehnlich sein und emotionales Leid verursachen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten für eine Ptose gehört die Bruststraffung.
    • Ptosis

      Der medizinische Fachausdruck für ‚hängendes Gewebe‘. Eine Ptosis kann die Augenlider, die Augenbrauen oder aber auch die weibliche Brust betreffen und jeweils entsprechend operativ therapiert werden.

    Q

    • Quadranten

      Die weibliche Brust wird in vier Abschnitte unterteilt, die als Quadranten bezeichnet werden, Man unterscheidet zwischen dem oberen inneren Quadranten, dem oberen äußeren Quadranten, dem unteren inneren Quadranten und dem unteren äußeren Quadranten.

    R

    • Reduktionsplastik

      Bei der Reduktionsplastik handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Verkleinerung der Brüste, besser bekannt als Brustverkleinerung.
    • Rhinoplastik

      Die Nasenkorrektur ist einer der plastisch-chirurgischen Eingriffe, die weltweit am häufigsten durchgeführt werden. Sie dient oft dazu, die Größe zu reduzieren, einen Nasenhöcker zu entfernen und eine allgemeine Verbesserung der Form der Nase (Nasenspitze) zu erreichen.
    • Rippling

      Das Rippling ist eine wellenförmige Verformung der Haut nach einer Brustvergrößerung mit Implantat. Sie tritt fast immer im inneren und oberen Bereich der Brüste auf (Dekolletė). Rippling ist lageabhängig (verstärkt bei Beugung des Oberkörpers) und tritt fast immer bei schlanken Patientinnen mit sehr wenig Eigenbrust auf.

    S

    • Schamlippenkorrektur

      Die Korrektur der Schamlippen ist bezüglich der Größe als auch der Form operativ möglich. Bei Verkleinerungen erfolgt in der Regel eine Teilexzision der Schamlippe, eine Formung oder Vergrößerung ist sehr gut mit Eigenfett möglich.
    • Schönheitschirurgie

      Die Begriffe Schönheitschirurgie, kosmetische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie werden synonym verwendet und umfassen alle Formen der Chirurgie zur Verbesserung der ästhetischen Erscheinung eines Menschen. Nur ein Facharzt für Plastische und ästhetische Chirurgie hat die mehrjährige Ausbildung vollständig absolviert und ist entsprechend qualifiziert, um ästhetische Operationen nach den Regeln der Kunst auszuführen.
    • Sensibilitätsstörung

      Im Zuge einer Bruststraffung kann es in seltenen Fällen zur Durchtrennung einiger sensibler Hautnerven kommen. Diese Nerven sind wichtig für die Weiterleitung von Berührungs- und Temperaturinformationen an das Gehirn. Im Normalfall sprossen aus der Umgebung sensible Nervenfasern in das operierte Areal ein, und die Sensibilität kehrt zurück.
    • Serom

      Ein Serom ist eine Wundhöhle, die klare seröse Wundflüssigkeit enthält. Ein Serom kann sich im Körper nach einer Operation entwickeln und als weiche Beule in Erscheinung treten. Kleinere Serome löst der Körper von selbst auf, größere hingegen müssen punktiert oder im Einzelfall auch operiert werden.
    • Silikon

      Anorganische und organische Polymere für eine Vielzahl von Verwendungen, einschließlich feuchtigkeitsbeständiger Kosmetik und Brustimplantate. Darf nicht injiziert werden, da eine große Gefahr zur Granulombildung besteht.
    • Stammzellen des Fettgewebes

      Aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen, siehe ADSC.
    • Stütz-BH

      Büstenhalter, ähnlich einem Sport-BH, mit breiten Trägern und straffem Gurt, der nach einer Bruststraffung für etwa vier Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte. Der Stütz-BH ist ein wichtiges Hilfsmittel nach einer Mastopexie. Er stützt die Brüste, so dass sie an ihrem Platz bleiben und die Belastung während der Genesungsphase minimiert wird.
    • Subkutan

      Unter der Haut gelgen. Die Vorsilbe "sub" bedeutet "unter". "Kutan" kommt von dem lateinischen Wort für Haut, "cutis". In der Medizin werden Injektionen oft subkutan verabreicht, die Nadel durchsticht dabei die Haut und die Injektion erfolgt in die darunter liegende Fettgewebeschicht.
    • Symmastie

      Eine Symmastie ist eine seltene angeborene Anomalie, bei der beide weiblichen Brüste wie in der Mitte zusammengewachsen erscheinen. Die Symmastie kann auch eine Komplikation einer Brustvergrößerung darstellen.

    U

    • Unterbrustfalte

      Die Unterbrustfalte oder Submammärfalte oder Inframammärfalte ist die Umschlagfalte der Brust. Bei Brustoperationen wird diese anatomische Region gerne für den Hautschnitt verwendet, da er hier später weniger sichtbar ist.

    V

    • Verwachsungen

      Verwachsungen sind bindegewebige Strukturen, die sich zwischen Organen und Geweben während des Heilungsprozesses bilden können.

    W

    • W-Plastik

      Die W-Plastik ist eine erweiterte Schnitt- und Nahttechnik zur Auflösung und Verbesserung einer größeren, verdickten Narbe und ihrer Folgen wie eine Kontraktur. (siehe auch Z-Plastik)
    • Wangenaugmentation

      Der Begriff bezieht sich auf die Vergrößerung/Erhöhung bzw. Betonung der Wangenregion über dem Jochbein, entweder durch ein Implantat oder durch Eigenfettgewebe oder Hyaluronsäurefiller.

    X

    • Xanthelasmen

      Xanthelasmen sind cholesterinhaltige, meist weißlich-gelblich erscheinende Ablagerungen im Bereich der Unter- und Oberlider. Diese können durch Exzision (Herausschneiden der Xanthelasmen) chirurgisch entfernt werden.

    Z

    • Z-Plastik

      Der Begriff Z-Plastik beschreibt ein Verfahren, um einen geraden Einschnitt oder eine gerade wulstige Narbe zu einer Zick-Zack-Naht umzuwandeln, um das Aussehen von Narben zu verbessern.