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Bruststraffung (Mastopexie) in Berlin

Eine Bruststraffung ist eine Operation im Bereich der Brustchirurgie, die allein oder auch sehr oft in Kombination mit anderen Brustoperationen vorgenommen wird, etwa im Rahmen einer Verkleinerung oder einer Vergrößerung der Brust. Viele Frauen wünschen sich eine Straffung der Brust, um deren Form ästhetisch zu korrigieren.

Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen zur Bruststraffungs OP allgemein, sowie spezifische Infos zur Bruststraffung in Berlin bei Dr. Sebastian Dunda.

Kann man eine „hängende Brust“ verhindern?

Die Bruststraffung führt durch die Anhebung und neue Formung zu einer ‚Verjüngung‘ und auch im Dekolleté ästhetisch besseren Form der weiblichen Brust.

Es ist eine OP, die in jedem Alter durchgeführt werden kann und durchgeführt wird. Einen wesentlichen Anteil bilden Frauen im Alter zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr aufgrund der natürlichen Folgen einer oder mehrerer Schwangerschaften.

Zudem unterliegt die weibliche Brust im Laufe des Lebens den körperlichen Veränderungen und muss sich der Schwerkraft beugen. Die Elastizität der Haut und die Festigkeit des Bindegewebe lassen mit den Lebensjahren nach und je nach der Größe der Brust beginnt diese, zu „hängen“. Medizinisch wird dieses Durchhängen der weiblichen Brust als „Ptosis“ bezeichnet. Die hängende Brustform ist jedoch nicht nur von der Hautqualität und Hautfestigkeit abhängig, sondern auch von der Festigkeit des eigentlichen Brustgewebes. So ist ‚festes Brustgewebe‘ immer ein Vorteil und verlangsamt den Prozess der natürlich hängenden Brust.

Kommt es zu einer schnellen Gewichtsreduktion, so hat dies dann sowohl auf die Haut als auch auf das ursprünglich feste, straffende Brustgewebe Auswirkungen und es kommt zu einer deutlich hängenden Brustform.

Auch Implantate können die Hautqualität verschlechtern und eine hängende Brustform verstärken.

Das gleiche gilt in der Regel natürlich auch für Implantate. Entscheidet man sich im Laufe des Lebens für eine Brustvergrößerung, so ist dies nicht selten auch ein Faktor, der die haltende Kraft der Haut verschlechtert und so früher oder später auch eine Bruststraffung notwendig machen kann.
Spätestens nach den Wechseljahren beginnt die Brust bei allen Frauen (mehr oder weniger) zu hängen. Schuld ist der natürliche Prozess, in dem die Brustdrüsen durch Fettgewebe ersetzt werden, welches weniger fest ist. Die Entwicklung zur hängenden Brust kann man also leider nur bedingt beeinflussen. Grundsätzlich gilt: Je weniger Gewichtsschwankungen und Größenschwankungen der Brust, um so besser erhält sich die Brustform. Vieles ist dann jedoch den genetischen Faktoren abhängig, die nicht beeinflussbar sind.

Faktoren, die zu einer hängenden Brust führen können

Bis dahin gibt es allerdings einiges, was Sie im Rahmen einer gesunden Lebensführung tun, damit Ihr Brustgewebe möglichst straff bleibt. Denn die folgenden Faktoren begünstigen neben dem zunehmenden Alter eine hängende Brust:

  • Rauchen und der regelmäßige Konsum anderer gewebeschädigender Substanzen
  • Schwangerschaften
  • Größere Brüste, auch nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten (je größer die Implantate, desto eher tritt der Effekt ein, lesen Sie mehr zu leichten Brustimplantaten.)
  • Vorzeitige Hautalterung durch UV-Strahlung
  • Mangelndes Training der Brustmuskeln (Mit einem entsprechenden Training wird zwar nicht das Brustgewebe selbst verbessert, die ästhetische Form insgesamt des Brustbereichs kann allerdings deutlich verbessert werden.)

Bruststraffung kleiner Brüste

Nicht jede Brust ist gleich und vor allem auch im Volumen nicht gleich groß. Dementsprechend gibt es auch unterschiedliche Operationstechniken für die Bruststraffung.

Interessant hierbei ist, dass entgegen jeder Annahme die schwierigste Bruststraffung die einer kleinen Brust ist. Da in diesen Fällen oftmals nur sehr wenig Brustdrüsengewebe vorhanden ist, gibt es entsprechend auch nur sehr wenig Gewebe, um die zu straffende Brust auch ästhetisch zu formen. Welche der unten stehenden Techniken verwendet werden kann, ist dann vor allem von dem Hautüberschuss unterhalb der Brustwarzen hin zu den Unterbrustfalten abhängig. Je mehr Hautüberschuss, desto eher ist die sogenannte ‚T-Schnitt-Technik‘ (oder auch ‚Anker-Schnitt-Technik‘) erforderlich, durch die das meiste Hautgewebe entfernt werden kann.

Ein wichtiger Faktor für jede Bruststraffung, egal ob kleine oder große Brust, ist die Volumenumverteilung zur Formung eines Dekolleté und zur Stabilisierung der Brustform von innen. Dies wird auch als ‚innerer BH‘ bezeichnet und sollte im Rahmen einer Bruststraffung möglichst immer durchgeführt werden.

Bruststraffung: Methoden & Narben

Je nach Ausprägung der hängenden Brust sind unterschiedliche Operationstechniken möglich. Ist eine bestimmte Brustgröße erwünscht, so empfiehlt sich nicht selten eine Bruststraffung in Kombination mit einer Brustvergrößerung (siehe Info unten).

Prinzipiell sind von außen betrachtet die Operationsmethoden der Bruststraffung der einer Brustverkleinerung sehr ähnlich, in Ihrer Durchführung zur Formung und Stabilisierung des Brustgewebes jedoch sehr verschieden und so ist auch eine Bruststraffung eine komplexe Operation, bei der einiges beachtet werden muss (wie die Volumenumverteilung oder dem ‚inneren BH‘) für die Stabilität der Form und ein anhaltendes Ergebnis.´

Bei einer nur geringgradig hängenden weiblichen Brust ist es möglich, eine narbensparende Operation durchzuführen, bei der am Übergang der Brustwarzen zur normalen Haut der Brust geschnitten wird. In den meisten Fällen ist diese Technik jedoch nicht ausreichend.

Möchte man eine weibliche Brust oder eine grundsätzlich deutlich hängende Brust straffen, dann ist dies ohne Narbenbildung nicht möglich.

Es gibt jedoch Techniken, die Narbe so klein wie möglich zu halten. Darüber hinaus ist eine begleitende Nachbehandlung für eine am Ende gute Narbenbildung von großer Bedeutung. Hierbei ist das konsequente Tragen eines stützenden BHs von besonderer Bedeutung. Narbenverbesserungen können auch durch Silikongele, Silikonpflaster oder Kortison-Injektionen erzielt werden.

Periareoläre Straffung

Die periareoläre Straffung ist die kleinstmöglichste Straffung, bei der letztlich nur die Haut um die Brustwarzen herum entfernt wird. Hierbei kann die Position der Brustwarzenvorhöfe nur gering verändert werden. Eine wirkliche Stabilisierung der Brust oder ein ‚push-up-Effekt‘ ist bei dieser Methode der Bruststraffung nicht möglich. Somit macht die Durchführung der periareolären Straffung nur bei sehr kleinen und sehr wenig hängenden Brüsten Sinn oder vereinzelt in Fällen, bei denen gleichzeitig eine Brustvergrößerung mit Implantaten durchgeführt wird.

Ein besonderer Fall ist die Korrektur der tubulären Brust (‚Schlauchbrust‘), bei der je nach Ausgangsbefund eine deutliche Verbesserung nur durch die periareoläre Straffung erreicht werden kann.

Vertikale Straffung

Bei der vertikalen Straffung wird zusätzlich zur periareolären Straffung eine Straffung im Bereich von dem Brustwarzenvorhof herunter zur Brustumschlagsfalte durchgeführt. Dies führt entsprechend zu einer weiteren Narbe, die jedoch je nach Hauttyp oftmals weniger sichtbar abheilt als andere Narben.

Bei eher kleinvolumigen Brüsten mit einer Körbchengröße von maximal B oder C ist diese Bruststraffungs-Technik eine sehr gute Alternative zur ‚großen‘ T-Schnitt-Technik. Genau wie bei der T-Schnitt-Technik kann auch bei der vertikalen Technik das Volumen umverteilt und stabilisiert werden (‚innerer BH‘) und so ein volleres Dekolleté erreicht werden.

T-Schnitt-Technik

Die T-Schnitt-Technik hinterlässt das größte Narbenbild, ergibt jedoch auch langfristig gesehen das stabilste Ergebnis und ist so in den meisten Fällen auch die sinnvollste Lösung. Bei dieser Technik erfolgt zusätzlich zur vertikalen Straffung eine Straffung des Haut- und Unterhautgewebes in der horizontalen Ebene entlang der Brustumschlagsfalte.

Entscheidend für ein möglichst volles Dekolleté ist dabei die Stabilisierung des Brustgewebes. Dies wird durch verschiedene Maßnahmen in der Operation erreicht, die man als ‚innerer BH‘ bezeichnet. Hierdurch wird zum Einen das Brustgewebe von innen nach oben gepusht und zum Anderen ein zu schnelles erneutes Herabsinken der Brust in den Folgejahren verhindert. Dies kann in einigen Fällen, abhängig von der Festigkeit des Brustdrüsengewebes, zu einem implantatähnlichem Ergebnis führen, also einem vollem Dekolleté und das ohne Implantat.

Bruststraffung mit Implantat

Jede von den genannten Techniken zur Bruststraffung können auch in Kombination mit Implantaten, also einer Brustvergrößerung angewendet werden. Die Wahl der Straffungmethode ist in jedem individuellen Fall zu beurteilen und hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Festigkeit der Haut und des Brustdrüsengewebes
  • Ausmass der hängenden Brust (je mehr überschüssige Haut, desto eher ‚T-Schnitt-Technik‘)
  • Implantatgröße und Form

Grundsätzlich ist bei der Kombination von Implantaten und Bruststraffung zu bedenken, dass aufgrund der in vielen Fällen meist eher schlechteren Hautfestigkeit es im Laufe der Jahre zu der Notwendigkeit einer erneuten Straffung kommen kann. Eine Alternative zu Implantaten ist eine Volumenvergrößerung mit Eigenfett im Dekolleté-Bereich im Rahmen einer Bruststraffung.

Kostenübernahme einer Bruststraffung durch die Krankenkasse

Wie auch bei der Brustverkleinerung ist bei der Bruststraffung in Einzelfällen eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich. Hierzu muss eine medizinische Indikation vorliegen, was jedoch nur in sehr seltenen Fällen (beispielsweise nach massiver Gewichtsreduktion) genehmigt wird.

Durch einen Arzt muss die Notwendigkeit der Bruststraffung bestätigt werden. In vielen Fällen behalten sich die Krankenkassen jedoch vor, die Indikation des Arztes durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) überprüfen zu lassen.

Für mehr Informationen lassen Sie sich persönlich von mir beraten, gerne unterstütze ich Sie soweit wie möglich bei der Antragstellung der Kostenübernahme für die Bruststraffung bei Ihrer Krankenkasse.

FAQ – Häufige Fragen zur Bruststraffung

Was ist nach einer Bruststraffung zu beachten?

Nach einer Bruststraffungsoperation gilt dem besonderen Augenmerk der Wundheilung, insbesondere der Brustwarze, da diese in seltenen Fällen in ihrer Durchblutung beeinträchtigt sein kann. Aus diesem Grund ist im Rahmen des Heilungsverlaufs nach der Bruststraffung eine mehrmalige Kontrolle der Brust in meiner Praxis erforderlich. Im Bereich der Brüste kann es zu kleineren Hämatomen (‚blaue Flecken‘) sowie zu vorübergehenden Empfindungsstörungen der Haut und der Brustwarze kommen. Sport und das Heben schwererer Gegenstände kann mit steigender Belastung je nach Ausmaß der OP nach 4 Wochen wieder erfolgen. Die Narben sind je nach notwendiger Operationstechnik sichtbar, das Nahtmaterial ist in der Regel selbstauflösend, wird teilweise jedoch trotzdem nach 14 Tagen entfernt.

Kann ich nach einer Bruststraffung noch Stillen?

Grundsätzlich werden bei einer Bruststraffung die Brustwarze und die Milchgänge zur Brustdrüse nicht verletzt, sodass theoretisch die Stillfähigkeit weiter vorhanden sein sollte. Bei sehr umfangreichen Straffungen ist dies jedoch nicht vorhersagbar, da das Brustdrüsengewebe und das Unterhautgewebe auch innerlich narbig verwachsen und so zu Einschränkungen führen können. Anzumerken ist aber auch, dass unabhängig von einer Straffung der Brust, das Stillen für viele Frauen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

Wie lange hält das Ergebnis nach einer Bruststraffung?

Eine genaue Angabe zur Haltbarkeit einer Bruststraffung ist kaum möglich, da dies von vielen Faktoren abhängig ist, allem voran dem Lebenswandel und der grundsätzlichen Haut- und Unterhautqualität. In der Regel ist das Ergebnis direkt nach einer Bruststraffung zunächst fast schon zu viel gestrafft und wirkt bei Anwendung des ‚inneren BH‘ voll im Dekolleté. Es kommt dann aber bereits in den ersten drei Monaten nach der Operation zu einem ersten Herabsinken im Rahmen der Abheilung. Das dann entstandene Ergebnis sollte für einige Jahre so stabil sein und die Brust sich in den Folgejahren nur geringfügig ‚verschlechtern‘.

Kurzinfo Bruststraffung und Brustverkleinerung

OP-Dauer: 2-3 Stunden (abhängig von der OP-Technik und dem Umfang
Narkoseart: Vollnarkose
ambulant möglich: ja
Narbenbildung: ja, abhängig von der erforderlichen Schnittführung
Hämatome: gering
Nachbehandlung: Stütz-BH für 6 Wochen, Fadenzug nach 14 Tagen, ggf Silikonpflaster
Sport möglich: je nach Ausmaß der OP nach 4 bis 6 Wochen
Kosten: ab 4.890 Euro

Bruststraffung in Berlin

Sie denken über eine Straffung Ihrer Brust nach? Dann ist eine persönliche Beratung zur Bruststraffung in Berlin der nächste Schritt.

In einer individuellen Beratung informiere ich Sie umfassend zur Operation und Nachsorge und wir besprechen gemeinsam die Möglichkeiten Ihrer Bruststraffung. Sehr gerne beantworte ich alle Ihre Fragen und erarbeite mit Ihnen zusammen eine Behandlungsstrategie. Ich freue mich auf Sie in meiner Sprechstunde!

Für die Vereinbarung Ihres Termins kontaktieren Sie mich oder rufen Sie an unter (030) 80494343.

Aktueller Blog-Eintrag

bruststraffung-ohne-implantat
Ein volles Dekolleté: Bruststraffung ohne Implantat

Eine Bruststraffung ohne Implantat bietet viele Möglichkeiten, um Brust und Dekolleté zu straffen und so neues Volumen zu schaffen. Lesen Sie mehr dazu im Artikel zur Bruststraffung ohne Implantat.

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