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Brust

Die Brustchirurgie, und hierbei die Brustvergrößerung ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in der ästhetischen plastischen Chirurgie.

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Brustaufbau (Eigenfett, BEAULITM)

Der Brustaufbau durch Eigenfett, also ein Lipofilling der Brust, ist eine sehr gute Alternative zum Implantat oder zur Ergänzung eines Brustaufbaus durch ein Implantat. Neben dem natürlichen Aussehen der weiblichen Brust nach Eigenfett-Behandlung erfolgt gleichzeitig, sozusagen als Nebeneffekt, durch die Fettabsaugung im Bereich der Entnahmestelle eine weitere ästhetische Korrektur.

Brustaufbau (‚Mamma-Augmentation‘) mit Eigenfett (BEAULITM-Methode)

Die Alternative zum Brustaufbau mittels Implantaten ist der Brustaufbau mit Eigenfett.
Hierbei wird wie bei einer Fettabsaugung („Liposuktion“) zunächst an den gewünschten Körperregionen (meistens Bauchwand und Oberschenkel) Fett mittels schonenster Technik entnommen und aufbearbeitet. Das aufbearbeitete Fett wird dann über spezielle Kanülen in die weibliche Brust eingespritzt und diese dann nach vorab geplanten Wunschbild geformt, man spricht hierbei von der BEAULI™-Methode. Da ein Teil des transplantierten Fettzellen im Verlauf von wenigen Wochen verloren geht, kann es erforderlich sein, einen solchen Eingriff zu wiederholen, um das gewünschte Endergebnis zu erzielen.

Die Vorteile des Brustaufbaus mittels Eigenfett liegen auf der Hand: kein Implantat und somit kein Fremdkörper, kein Risiko einer Kapselfibrose sowie eine gefühlsechte weibliche Brust ohne erkennbare Narben. Und als zusätzlichen Nebeneffekt verschwinden kleinere (oder auch größere) Fettpölsterchen an Bauchwand oder Beinen.

Muss die Operation mehrfach durchgeführt werden?

Tatsächlich geht ein Teil des transplantierten Eigenfetts wieder verloren, was individuell 20 bis 40 Prozent ausmachen kann. Eine Vergrößerung mit Eigenfett ist auf 250 bis 300ml pro Seite beschränkt, da bei noch größerem Volumen die Überlebensrate der transplantierten Fettzellen deutlich sinkt. Die Zahl der Eingriffe ist demnach abhängig von der Zielgröße der weiblichen Brust, in den allermeisten Fällen sind es jedoch 1 oder 2 Operationen. Die Überlebensrate der transplantierten Fettzellen ist dabei sowohl von der Technik der Fettentnahme (Liposuktion) als auch vom postoperativen Verhalten der Patientin abhängig. So sollte Druck auf die Brust, beispielsweise Schlafen in Bauchlage, und Nikotin vermieden werden.

Was ist nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett zu beachten?

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett führt im Vergleich mit Implantaten im Bereich der Brust und der Brustwand zu deutlich weniger Schmerzen. Kleinere Nachblutungen sind möglich, aber sehr selten. Um ein bestmöglichstes Ergebnis zu erzielen, ist das Tragen eines Stütz-BHs mit nur geringer Kompression für den Zeitraum von 6 Wochen zu empfehlen. Zudem sollte für den gleichen Zeitraum vermieden werden, auf der Seite oder auf dem Bauch zu schlafen. Sport und das Heben schwererer Gegenstände kann mit steigender Belastung bereits nach 2 Wochen wieder erfolgen. Im Bereich der Fett-Entnahmestellen kann es ebenfalls zu kleineren Hämatomen (‚blaue Flecken‘) sowie zu Empfindungsstörungen der Haut kommen. Narben sind sehr klein an den Einstichstellen, das Nahtmaterial kann nach 10 Tagen entfernt werden.

Kurzinfo Brustvergrößerung mit Eigenfett (Eigenfett-Behandlung, Fettstammzellen)

OP-Dauer: 1-2 Stunden (abhängig von der OP-Technik und dem Umfang)
Narkoseart: Sedierung oder Vollnarkose
ambulant möglich: ja
Narbenbildung: nur an den Einstichstellen
Hämatome: gering
Nachbehandlung: Stütz-BH für 6 Wochen, Kompressionsmieder oder -hose an der Entnahmestelle, Fadenzug nach 10 Tagen
Sport möglich: nach 2 Wochen
Kosten: ab 3.500 Euro

Für die Vereinbarung eines ausführlichen Beratung und um mehr über die Möglichkeiten der ästhetischen Gesichtschirurgie zu erfahren kontaktieren Sie mich HIER oder rufen Sie an unter (030) 80494343.