header_hg_gesicht_2880x800

Gesicht

Die Chirurgie des Gesichtes ist der komplexeste und herausforderndste Bereich in der ästhetischen plastischen Chirurgie. Das Ziel ist es, eine natürlich aussehende Verbesserung und Verschönerung des Gesichtsbildes zu erreichen und dabei ein sicheres Operationsverfahren mit kürzestmöglichsten Erholungsphasen nach dem Eingriff zu ermöglichen.

Kontakt Über mich Zum Blog

Facelift

(Gesichtsstraffung, SMAS, Lipo-Facelift)

Die Gesichtstraffung oder auch Facelift ist der Inbegriff der ästhetischen Gesichtschirurgie. Mit der Möglichkeit, das gesamte Gesichtsbild um Jahre und für Jahre deutlich jünger zu gestalten, ist das Facelift der wichtigste Eingriff zur Gesichtsverjüngung. Hierbei gibt es mehrere Operationstechniken, die je nach Ausgangsbefund und Hautbeschaffenheit zum Einsatz kommen. Ganz besonders wichtig: ein modernes, vollständiges Facelift sollte in den meisten Fällen immer auch ein Lipofilling, also eine Eigenfett-Transplantation, am Besten in Kombination mit PRP beinhalten.

Mit dem zunehmenden Alter kommt es vor allem im Gesicht zum Verlust der Hautstraffheit und Elastizität. Hierdurch entstehen typische Hautfalten, welche durch das Herabsinken der im Gesicht vorhandenen Fettpolster weiter verstärkt werden. Eine mögliche Behandlung zur Korrektur der Hautfalten ist die Injektion von Botulinumtoxin („Botox“) sowie von Hyaluronsäuren. Hierdurch lassen sich mit nur geringem, regelmäßigen Aufwand deutliche Besserungen erreichen.

Um eine deutliche, lang anhaltende Verjüngung des Gesichtes zu erreichen ist eine operative Korrektur zur Gesichtsstraffung erforderlich. Bei dem sogenannten Facelift gibt es je nach Ausprägung und Wunsch des Patienten verschiedene Operationstechniken.

Die einfache Hautstraffung durch Hautresektion im Bereich vor den Ohren und im Bereich des Haaransatzes hinter den Ohren ist in kurzer Zeit und problemlos in lokaler Betäubung durchführbar. Nachteil dieser Technik ist, dass bei einer reinen Hautstraffung nach relativ kurzen Zeitraum von wenigen Jahren die Elastizität und somit die straffende Wirkung wieder nachgibt.

Demgegenüber sind modernere Techniken darauf ausgelegt, neben der Hautresektion das sogenannte SMAS, eine bindegewebige Schicht zwischen Haut und Gesichtsmuskeln, zu mobilisieren und zu raffen. Dies führt nicht nur ästhetisch zu einem deutlich besseren Ergebnis, es ist aufgrund der Festigkeit des SMAS auch von deutlich längerer Haltbarkeit.

Fehlt es der Gesichtskontur zusätzlich an Volumen, so kann dieses durch eine Eigenfett-Therapie (‚Lipofilling‘) in der gleichen Operation verbessert werden. Bei dem dann sogenannten Lipo-Facelift erfolgt zunächst eine Straffung im Sinne eines SMAS-Facelift, um danach die Gesichtskontur weiter durch das Eigenfett zu verbessern. Ein weiterer Effekt der Eigenfett-Therapie ist die Verjüngung des Hautbildes. Dies wird aufgrund der Tatsache ermöglicht, dass transplantierte Fettzellen die Eigenschaften von Stammzellen haben und verschiedene Faktoren produzieren. Diese Faktoren verbessern unter anderem die Durchblutung der Haut und führen so zu einer weiteren Verjüngung des Gesichtsbildes.

Ein Facelift kann und wird zudem häufig kombiniert mit anderen Operationen. So ist gleichzeitig ein Halslift, als auch eine Lidstraffung(„Blepharoplastik„) oder eine Augenbrauenstraffung durchführbar, um ein vollständig ästhetisches Ergebnis zu erzielen.

Weitere Infos / FAQ’s

Kombination mit Eigenfett-Therapie ("Lipofilling")

Um das bestmöglichste Ergebnis durch ein komplexes Facelift zu erreichen, und vor allem um eine deutliche Verjüngung des Gesichtes zu erzielen, ist oftmals eine zusätzliche Konturierung oder Formung durch Eigenfett-Transplantation, auch in Kombination mit PRP, sinnvoll. Hierdurch können vor allem Volumendefizite, die durch ein alleiniges Facelift nicht korrigiert werden können, gezielt behandelt werden.

Kombination mit PRP-Therapie

Bei einem Facelift ist die zusätzliche Anwendung einer PRP-Therapie am Ende der Operation in Kombination mit Medical Needling zu empfehlen. Die lokale Injektion von PRP in die Haut verringert die lokale Schwellung nach dem Eingriff, beschleunigt die Abheilung und führt durch die beinhalteten Faktoren vor allem zu einer Straffung der Haut und generell zur Hautverjüngung.

Was ist nach dem Facelift zu beachten?

Das Facelift ist ein größerer Eingriff und kann unabhängig von der Operationstechnik zu Hämatomen (‚blaue Flecken‘), vorübergehenden Gesichtsschwellungen und aufgrund von beidem zu vorübergehenden Gesichtsasymmetrien führen. Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, neben einer Kopfhochlagerung und einer lokalen Kühlung sich für zumindest 5 Tage eine Ruhezeit einzuplanen. Der Großteil der Narben ist sehr unauffällig, das Nahtmaterial kann bereits nach 10 bis 12 Tagen entfernt werden, nennenswerte Schmerzen gibt es nicht.

Es gibt somit eine Vielzahl an Möglichkeiten, eine Gesichtsstraffung und Gesichtsverjüngung durchzuführen. Um die beste Therapie für Ihre Gesichtsverjüngung auszuwählen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kurzinfo Facelift (SMAS-Lift, Lipo-Facelift, Gesichtsstraffung)

OP-Dauer: 3-5 Stunden (abhängig von der OP-Technik und dem Umfang)
Narkoseart: lokale Betäubung mit Sedierung, Vollnarkose
ambulant möglich: Nein
Narbenbildung: gering
Hämatome: gering
Nachbehandlung: Kopfhochlagerung, Kühlung; Fadenzug nach 10 Tagen
Sport möglich: abhängig von der OP-Technik frühestens nach 2 Wochen
Kosten: ab 5.900 Euro (je nach OP-Technik, Umfang und Narkoseart)

Für die Vereinbarung einer ausführlichen Beratung und um mehr über die Möglichkeiten der ästhetischen Gesichtschirurgie zu erfahren, kontaktieren Sie mich HIER oder rufen Sie an unter (030) 80494343.