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    Brustimplantate
    Dr. Sebastian Dunda Brust 19.07.2022

    Weniger ist manchmal mehr – Brustimplantate sollten zum eigenen Körper passen

    Brustimplantate können Frauen dabei helfen, sich schön und weiblich zu fühlen. Wenn Sie über eine Brustvergrößerung mit Implantat nachdenken, ist es wichtig, neben der Implantatform auch die passende Implantatgröße für Ihren Körper zu finden. Denn nicht selten führen zu große oder nicht zur Brust passende Implantate im Nachhinein zu großen Problemen.

    Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Frauen eine Brustvergrößerung wünschen. Sei es bei kleinen Brüsten, nach einer Schwangerschaft, bei asymmetrischen Brüsten oder aus anderen kosmetischen Gründen. Auch Gewichtsabnahmen und der natürliche Alterungsprozess beeinflussen die Form der Brüste. Unabhängig davon, was der Beweggrund für den Eingriff ist, bleibt das Ziel dabei immer ein optisch optimales und den Wünschen der Patientin entsprechendes Ergebnis zu erzielen.

    Lesen Sie hier mehr darüber, warum es wichtig ist, bei einer Brustvergrößerung die richtigen Brustimplantate zu wählen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

    Welche Brustimplantate gibt es?

    Heutzutage gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Implantaten. Die Hersteller bieten eine breite Palette an verschiedenen Größen und unterschiedlichen Formen an.

    Dabei ist zu erwähnen, dass die Implantate namhafter Hersteller heutzutage sehr sicher sind und so die alte Regel “Ein Wechsel ist nach 10 Jahren notwendig!” nicht mehr gilt.
    Denn moderne Brustimplantate verfügen heute in der Regel über eine stabile mehrschichtige Hülle und Füllungen aus bestimmten Silikongelen, sogenannte Kohäsivgele. So wird nicht nur das Reißen des Implantats, sondern auch das Auslaufen des Silikons in umliegendes Gewebe wenn auch nicht unmöglich, so doch sehr unwahrscheinlich.

    Bei der Wahl des richtigen Implantats unterstütze ich Sie mit meiner jahrelangen Erfahrung. Es sind dabei unter anderem folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    Die eigenen Voraussetzungen:

    • die aktuelle Form und Breite ihrer Brust
    • die Straffheit der Brust und des Haut- und Bindegewebes
    • die Form Ihres Brustkorbes (Stichwort: Trichterbrust etc)

    Die Eigenschaften der Implantate:

    • Größe
    • Form
    • Profil
    • Oberfläche

    Die verschiedenen Implantatgrößen bei einer Brustvergrößerung

    Bei Brustimplantaten gibt es keine Einheitsgröße. Die Größen reichen von eher klein bis sehr groß. Implantatgrößen werden in der Regel in Millilitern angegeben.

    Kleinere Implantate beginnen bei rund 140 bis 180ml und größere Implantate liegen im normalen Fall bei 300 bis 450ml. Natürlich gibt es nach oben keine Grenzen, sodass es auch Sonderanfertigungen von 1000ml und mehr gibt.

    Wieviel Millliter in etwa einer Körbchengröße entsprechen, lässt sich nur schwer sagen, da dies auch vom Unterbrustumfang abhängig ist. So können Implantate mit einer Größe von 300ml bei einer sehr schlanken Person (Unterbrustdurchmesser 65 bis 70cm) einen Sprung von einem A- zu einem vollen C-Körbchen bedeuten. Das gleiche Volumen (300ml) würde bei einem Unterbrustumfang von 85 bis 90cm unter Umständen dagegen nur eine Körbchengröße größer bedeuten.

    Es ist bei der Implantatwahl folglich wichtig, das Volumen und die Größe individuell an die eigene Anatomie anzupassen. Implantate können außerdem verschiedene Höhen und Breiten haben. Und es ist natürlich klar, je größer das Volumen, desto größer auch der Durchmesser. Auch hier ist die eigene Anatomie zu beachten. Ist das Implantat individuell zu breit, dann kann es zu weit seitlich herausragen und im Alltag in der Armbewegung störend sein.

    Sind runde oder anatomische Brustimplantate besser?

    Runde oder anatomische Brustimplantate?

    Bei der Form des Implantats gibt es zwei verschiedene Arten, nämlich runde oder anatomische Implantate.

    Anatomische Brustimplantate werden auch als tropfenförmige Implantate bezeichnet, da ihre Form wie ein Tropfen aussieht. Sie sind in der oberen Hälfte etwas flacher und in der unteren etwas runder. Sie simulieren so die natürliche Form der weiblichen Brust und sind die richtige Wahl, wenn ein besonders natürliches Ergebnis angestrebt wird. Ist gleichzeitig zur Brustvergrößerung auch eine Bruststraffung erforderlich, ist ein anatomisches Implantat in der Regel die sichere Wahl, wenn auch langfristig eine schöne Form erzielt werden soll.

    Runde Implantate hingegen haben eine einheitlich runde Form und erzeugen daher ein volleres Dekolleté mit Push-Up Effekt. Sie können aber auch so eingesetzt werden, dass die Brust eine natürliche Form behält, denn ein rundes Implantat bedeutet nicht automatisch, auch eine künstlich aussehende Brust zu haben. Hier sind weitere Faktoren zu beachten wie beispielsweise das Implantatprofil. Welche Implantatform letztendlich die bessere Wahl ist, hängt vom gewünschten Resultat aber auch dem Körperbau der Frau ab.

    Welche Rolle spielt das Implantatprofil?

    Es gibt bei allen Herstellern verschiedene Implantantprofile. Dies bedeutet, dass ein Implantat mit gleichem Volumen, zum Beispiel 300ml, eher flach und breit sein kann oder schmaler und dafür deutlich höher. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen niedrig (low profile), moderat (moderate profile), hoch (high profile) und ultrahoch (extra-high profile).

    Das Profil gibt an, wie weit sich das Implantat vom Körper abhebt und nach vorne ragt. Brustimplantate mit niedrigem Profil haben eine breitere Basisbreite und lassen die Brüste somit weniger hervortreten. Hohe Profile haben eine geringere Basisbreite, treten auffälliger nach vorne hervor und sind somit die eher ‘künstlich’ aussehende Variante.

    Für Frauen mit breiter Brust empfiehlt sich in der Regel eher ein ‘moderate profile’ Implantat. Frauen mit einer schmalen Brust und dem Wunsch nach einer größeren Brust ist eher mit einem ‘high profile’ Implantat gedient. Auch hier gibt es jedoch keinen allgemein gültigen Standard, da Körper und vor allem auch die eigenen Vorstellungen und Wünsche so verschieden sind.

    Neben unterschiedlichen Profilen, weisen Implantate auch verschiedene Auflageflächen auf. Am häufigsten haben Implantate eine runde oder ovale Auflagefläche.

    Die besten Brustimplantate für Sie sind diejenigen, die zu Ihrem Körpertyp passen und Ihnen das gewünschte Aussehen verleihen.

    Das Verhältnis von Brustgröße zu Implantatgröße

    Eine der wichtigsten Überlegungen bei der Auswahl von Brustimplantaten ist die Größe und Form Ihrer Brust, aber auch Ihr Körpertyp. Wenn Sie eine zarte Figur haben, können große Implantate unproportional wirken. Wenn Sie hingegen eine große Brust haben, führen kleine Implantate möglicherweise nicht zu dem gewünschten Ergebnis, da sie zu keiner wesentlichen Veränderung führen.

    Außerdem muss die Implantatgröße so gewählt werden, dass das Brustimplantat vollständig vom natürlichen Brustgewebe sowie dem großen Brustmuskel umhüllt werden kann. Der Quer- und Längsdurchmesser des Implantats sollte deshalb etwa 1 cm kleiner sein als die Maße der vorhandenen Brust. Ansonsten kann es dazu führen, dass sich die Ränder des Implantats unter der Haut abzeichnen.

    Neben dem vorhandenen Brustvolumen und der natürlichen Brustform, können auch Form und Breite des Brustkorbes, die Körpersymmetrie und die Hautbeschaffenheit eine Rolle spielen. In den meisten Fällen ist zu empfehlen, die Brust um maximal zwei BH-Größen zu vergrößern.

    Verschiedene Implantatgrößen

    Gefahr einer Kapselfibrose bei zu großen Brustimplantaten

    Wussten Sie, dass die Wahl einer für Ihren Körper zu großen Implantatgröße Ihr Risiko für die Entwicklung einer Kapselfibrose erhöhen kann?

    Unter einer Kapselfibrose versteht man die verstärkte Bildung von Narbengewebe um das Implantat herum. Es handelt sich dabei um eine natürliche Immunreaktion des Körpers gegen das Implantat, da dieses ein Fremdkörper ist. Diese Verkapselung ist in einem gewissen Maße unumgänglich und beeinflusst das Ergebnis und Wohlbefinden nicht.
    Es kann jedoch zu einer übermäßigen Narbenbildung kommen. Dies kann dazu führen, dass sich die Brust hart und unförmig anfühlt, schmerzt oder sich die Brustform verändert. Kommt es zu einer Kapselfibrose, muss in manchen Fällen das verhärtete Gewebe entfernt oder sogar das Implantat gewechselt werden.

    Übergroße Implantate können auch andere Gefahren mit sich bringen, wie zum Beispiel das Entstehen von Dehnungsstreifen, Spannungen oder das Verrutschen des Implantats. Sie können auch zu Rückenschmerzen und Haltungsproblemen führen.

    Ein bisschen mehr Volumen mag vielleicht auf den ersten Blick schön aussehen, ist aber das Risiko nicht immer wert.

    Welche Rolle spielt die Oberfläche der Brustimplantate?

    Im Hinblick auf die Risiken ist die wichtigste Entscheidung bei der Wahl des richtigen Brustimplantats jedoch nicht die Form oder die Größe oder gar das Profil, sondern in der Tat die Oberfläche des Implantats.

    Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen glatt und rau (auch texturiert genannt). Implantate mit glatter Oberfläche werden schon seit einigen Jahren nicht mehr verwendet, da sie sehr schlecht einheilen, auf der Brustwand verrutschen können und ein hohes Risiko für eine Kapselfibrose haben. Texturierte Implantate gibt es hingegen in zahlreichen Varianten beginnend mit einer Mikrostruktur bis hin zu einer sichtbaren deutlichen Rauigkeit. Der Vorteil der texturieretn Implantate ist eine bessere Einheilung und so ein geringeres Risiko des Verrutschens und letztlich auch der Kapselfibrose. Man weiß jedoch auch, dass ganz raue Implantate eine Immunreaktions bis hin zu einer Lymphombildung auslösen können (ALCL). Brustimplantate mit einer sehr rauen Oberfläche sollten daher auch nicht verwendet werden.

    Ein besondere Oberfläche haben die Polyurethan-Implantate (PU). Diese PU-Beschichtung der Implantate sorgt für eine ganz besonders gute und in der Position sichere Einheilung, sodass diese Implantate gar nicht verrutschen oder verdrehen können und langfristig eine stabilere Form garantieren. Aus diesen Gründen ist es bei PU-Implantaten ohne Risiken möglich, die Implantate auf dem Brustmuskel zu platzieren und deutlich schneller wieder fit und sportlich einsatzfähig sein zu können. Darüber hinaus sind auch optische Erscheinungen wie das „rippling“ bei PU-Implantaten sehr selten und das Risiko einer Kapselfibrose noch einmal geringer.

    Wahl der richtigen Brustimplantate

    Was ist also die ideale Implantatgröße für Sie? Das hängt von Ihren individuellen Körperproportionen und dem gewünschten Resultat ab.
    Ich berate Sie gerne und helfe Ihnen dabei, die für Sie richtige Implantatgröße zu finden. Als plastischer Chirurg kann ich dank meiner jahrelangen Erfahrung und Spezialisierung in der Brustchirurgie sehr gut das Endergebnis abschätzen.

    Bei der Entscheidung für die richtigen Brustimplantate hilft uns in der Beratung auch die crisalix 3D Simulation für Brustvergrößerungen. So erhalten Sie eine konkrete und individuelle Visualisierung Ihres Ergebnisses.

    Sprechen Sie uns gerne an für weitere Infos oder einen Beratungstermin. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

    Haben Sie Fragen zu dem Thema? Schreiben Sie uns hier!

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