Dr. Sebastian Dunda Gesundheit 17.02.2026
Mit MiraDry gegen Achselschweiß und übermäßiges Schwitzen
Wir alle schwitzen bei heißen Temperaturen oder beim Sport, doch übermäßiges Schwitzen und starker oder sichtbarer Achselschweiß in ganz alltäglichen Situationen kann für Betroffene schnell zur Belastung werden.
Haben Sie keine Lust mehr auf übermäßiges Schwitzen und möchten Sie sich endlich von lästigem Körpergeruch und Schweißflecken verabschieden? Dann erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ihnen eine Behandlung mit MiraDry weiterhelfen und übermäßiges Schwitzen unter den Achseln sofort reduzieren kann.
Warum schwitzen wir eigentlich?
Schwitzen ist eine natürliche und nützliche Funktion unseres Körpers. Unser Körper produziert Schweiß, um unsere Körpertemperatur zu regulieren und uns vor Überhitzung zu schützen. Die Frage „Ist Schwitzen gesund?“ kann also getrost mit „Ja“ beantwortet werden.
Wenn wir schwitzen, verdampfen die Schweißtropfen auf der Haut und kühlen dadurch unseren Körper ab. Außerdem hilft Schweiß bei der Entgiftung des Körpers, indem er Giftstoffe, Alkohole oder Arzneimittelreste aus dem Körper abtransportiert.
Schwitzen ist somit grundsätzlich eine wichtige Funktion des Körpers. Nimmt die Schweißproduktion allerdings unverhältnismäßige Ausmaße an, wird das übermäßige Schwitzen für Betroffene unangenehm, wenn nicht gar zur Belastung.
Warum gerade Achselschweiß besonders stark ist
Achselschweiß entsteht in einer der aktivsten Schweißregionen des Körpers. Unter den Achseln sitzen neben den ekkrinen Schweißdrüsen auch viele apokrine Drüsen, die auch auf emotionale Reize wie Stress oder Nervosität reagieren. Im Gegensatz zu den Händen, wo die Schweißbildung vor allem kurzfristig zur besseren Griffigkeit dient, erfüllt Achselschweiß zusätzlich wichtige Schutz- und Regulationsfunktionen.
Er hilft, die Körpertemperatur bei Anstrengung oder Hitze von außen zu regulieren, die Haut geschmeidig zu halten und Reibung zu vermindern. Durch die besondere Zusammensetzung mit mehr Proteinen und Fetten entsteht jedoch auch schneller Körpergeruch, wenn Hautbakterien diese Stoffe zersetzen.
Da die Achselhöhlen warm, gut durchblutet und dicht mit Drüsen besetzt sind, kommt es hier besonders häufig zu stärkerem Schwitzen. In diesem Sinne wird die Schweißproduktion unter den Achseln als lästig empfunden, unabhängig davon, ob eine Hyperhidrose vorliegt oder nicht.
Warum ist übermäßiges Schwitzen für viele Menschen eine Belastung?
Übermäßiges Schwitzen kann für die Betroffenen sowohl körperlich als auch seelisch belastend sein. Wenn das übermäßige Schwitzen tatsächlich krankhafte Ausmaße annimmt, spricht man von einer Hyperhidrose. Diese kann für die Betroffenen sowohl körperlich als auch seelisch belastend sein:
- Häufig nasse Kleidung, vor allem bei heißeren Temperaturen aber auch unabhängig von der Jahreszeit, in alltäglichen Situationen.
- Sichtbares Schwitzen, unter anderem durch Schweißflecken auf der Kleidung.
- Sich Sorgen machen, um dem eigenen Geruch bzw. dem Schweißgeruch.
- Das Gefühl, sich mehrmals täglich duschen zu müssen.
- Immer ein Wechsel-T-Shirt in der Tasche, häufiges Wechseln der Kleidung.
- Ständiges Tragen von schwarzer oder dunkler Kleidung, um das Auffallen von Schweißflecken zu verhindern.
- Hautreizungen.
- Unsicherheit in Bezug auf die Reaktion und im Kontakt mit anderen Menschen. Vermeidung von sozialen Aktivitäten.
- Ein verringertes Selbstbewusstsein.
All dies und vieles mehr belastet Menschen, die an Hyperhidrose leiden. Aber für Viele stellt bereits die Schweißproduktion an sich schon ein Problem dar, ohne dass es sich um eine Krankheit handelt.
Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass manche Menschen vermehrt schwitzen?
Was sind die Ursachen für übermäßiges Schwitzen?
Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose. Der Unterschied liegt in der Ursache des übermäßigen Schwitzens.
- Bei einer primären Hyperhidrose hat das übermäßige Schwitzen keine andere medizinische Ursache.
- Bei der sekundären Hyperhidrose hingegen handelt es sich um übermäßiges Schwitzen, das durch eine Erkrankung oder Medikamenteneinnahme verursacht wird.
Zu den Ursachen, die eine sekundäre Hyperhidrose hervorrufen können, gehören unter anderem:
- Hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Pubertät, Menopause, Menstruation, etc.)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Antidepressiva)
- Als Symptom einer bestimmten Erkrankung (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Krebserkrankung, Diabetes, Parkinson)
- Psychische Erkrankungen wie Angststörungen
Die entscheidende Frage ist natürlich nicht nur, warum man an übermäßigem Schwitzen leidet, sondern auch was man dagegen tun kann und welche Behandlung nach entsprechender Klärung des Auslösers hilfreich ist.
Bei Vorliegen einer sekundären Hyperhidrose kann versucht werden, die Ursache zu beheben (z.B. durch das Absetzen der Medikamente) und die Grunderkrankung bestmöglich behandelt zu werden. In Fällen, in denen die Ursache des Schwitzens weder herausgefunden noch behoben werden kann, macht es Sinn, nach anderen Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten zu suchen.
Hilft Antitranspirant gegen übermäßiges Schwitzen?
Herkömmliche Deodorants haben für gewöhnlich keinen Effekt auf übermäßiges Schwitzen, sondern können höchstens den unangenehmen Geruch in den Achselhöhlen mindern und überdecken. Dies sorgt bei starkem Schwitzen durchaus ein Stück weit zu mehr Wohlbefinden.
Antitranspirante mit Aluminiumsalzen wirken wiederum schon auf die Schweißdrüsen, allerdings ist der Effekt auch nur vorübergehend und aluminiumhaltige Produkte stehen außerdem im Verdacht krebserregend zu sein.
Dazu kommt, dass man man bei starkem Schwitzen mehrmals täglich auf Antitranspirante zurückgreifen müsste, was dann bei manchen Menschen zu Hautreizungen führen kann. Die Beschwerden durch den Achselschweiß werden somit vorübergehend nur gelindert.
Wenn Deodorants also nicht wirklich helfen und man sich auch keiner Operation unterziehen möchte, was kann man gegen das übermäßige Schwitzen tun?
Mit MiraDry gegen übermäßiges Schwitzen
Die innovative MiraDry Schweißdrüsenbehandlung hilft gegen Schwitzen unter den Achseln. Dabei werden die Schweißdrüsen in der Achselhöhle mittels thermischer Energie dauerhaft zerstört. Das Verfahren behebt das Problem des übermäßigen Schwitzens also an der Wurzel: direkt an den hyperaktiven Schweißdrüsen unter den Achseln, die auf diese Weise verödet werden.
Glücklicherweise braucht man sich keine Gedanken zu machen, dass durch eine miraDry-Behandlung, die wichtige Funktion unseres Körpers, sich selbst zu kühlen, verloren geht.
Denn in unserem gesamten Körper befinden sich Millionen von Schweißdrüsen. Aber nur 2% all unserer Schweißdrüsen befinden sich unter den Achseln. Selbst wenn diese entfernt werden, behält der Körper daher trotzdem die Fähigkeit, sich herunterzukühlen.
Was sind die Vorteile einer Behandlung MiraDry?
Wenn Sie sich fragen, was tun gegen Achselschweiß oder was hilft gegen Achselschweiß, bietet die miraDry-Behandlung eine moderne, nachhaltige und komfortable Lösung. Ziel dieser Behandlungsmethoden ist es, den Schweiß unter den Achseln dauerhaft zu reduzieren und Ihnen mehr Sicherheit im Alltag zu geben.
- Tolles Ergebnis: Bei einer Behandlung mit MiraDry kommt es im Durchschnitt zu einer Schweißreduktion von 82% und einer Geruchsreduktion von 89%.
- Keine Narben: Die Hautoberfläche bleibt unversehrt.
- Keine Operation erforderlich: Es ist kein chirurgischer Eingriff notwendig.
- Der Effekt der Behandlung tritt sofort ein.
- Das Ergebnis ist langanhaltend: Die Schweißdrüsen wachsen nicht nach.
- Ein sicheres Verfahren: Der zu behandelnde Bereich wird während Behandlung gleichzeitig gekühlt, damit die Patientin/der Patient keiner übermäßigen Hitze ausgesetzt wird.
- Little Downtime: Die Ausfallszeit ist gering. Sie sind in der Regel sofort oder sehr schnell wieder gesellschaftsfähig. Auch Sport ist nach nur wenigen Tagen wieder möglich.
- Lokalanästhesie: Es ist kein längerer Aufenthalt in der Klinik erforderlich.
- Weniger Achselhaare: Das Verfahren kann außerdem Einfluss auf die Haarfollikel in der behandelten Region haben und somit den angenehmen Zusatzeffekt, dass das Haarwachstum unter den Achseln reduziert wird.
- Kurze Behandlungsdauer: Die Behandlung dauert nur 20-60 Minuten.
- FDA zugelassen: Das Verfahren ist von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassen.
- Wirksame Hilfe bei starkem Achselschweiß: Die Behandlung eignet sich besonders für Menschen mit starkem Achselschweiß, bei denen herkömmliche Antitranspirante keine ausreichende Wirkung zeigen.
- Dauerhafte Lösung statt täglicher Anwendung: Im Gegensatz zu temporären Produkten hilft miraDry, Achselschweiß zu stoppen, ohne dass eine tägliche Anwendung erforderlich ist.
Insgesamt bringt das mehr Sicherheit und Lebensqualität im Alltag. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie nach der Behandlung Kleidung freier wählen können und sich wohler fühlen, da sie Achselschweiß vermeiden und ihre Schweißbildung langfristig kontrollieren können.
Im Folgenden ein Video über die schrittweise Abfolge der Behandlung mit Miradry.
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Fazit: Achselschweiß stoppen und sich unbeschwert fühlen
Übermäßiger Achselschweiß kann für Betroffene im Alltag an die Substanz gehen. Wenn es gelingt, Achselschweiß zu stoppen oder deutlich zu reduzieren, bedeutet das für viele Menschen ein großes Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.
Eine gezielte Behandlung setzt direkt an den Schweißdrüsen unter den Achseln an – also genau dort, wo der Schweiß entsteht. Dadurch lässt sich die Schweißproduktion langfristig kontrollieren. Das Ergebnis ist ein dauerhaft trockeneres Hautgefühl, mehr Selbstsicherheit im Berufs- und Privatleben und die Freiheit, sich wieder wohl im eigenen Körper zu fühlen.
Sagen Sie Goodbye zu übermäßigem Schwitzen unter den Achseln!
Leiden Sie auch an übermäßigem Schwitzen, Achselschweiß und wünschen Sie sich wieder mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein? Sehr gerne berate ich Sie persönlich zum Thema MiraDry. Ich freu mich auf Sie in meiner Sprechstunde!
HABEN SIE FRAGEN ZU DEM THEMA? SCHREIBEN SIE UNS HIER!
*Anmerkung: Dieser Text wurde erstmals im Mai 2022 veröffentlicht und nun aktualisiert (Stand: 16. Februar 2026).

